Der vielleicht schönste WEIHNACHTSMARKT Tschechiens: im Walachischen Freilichtmuseum
Tradition und Folklore in Ostmähren: Der Weihnachtsmarkt im größten und ältesten Freilichtmuseum seiner Art in Mitteleuropa ist ein klarer Geheimtipp!
Schöne Weihnachtsmärkte in Tschechien gibt es viele – man denke an Prag, Olmütz, Krumau, Brünn oder Karlsbad. Ganz besonderer Adventzauber wartet aber an einem Wochenende im Dezember mitten in der ostmährischen Walachei.
Der Weihnachtsmarkt im Walachischen Freilichtmuseum ist nicht nur sehenswert, sondern auch mitreißend: Neben weihnachtlicher Stimmung erhält man Einblicke in traditionelle Bräuche und Handwerkskunst. Und das alles inmitten einer Kulisse, wie man sie nur selten in einem Freilichtmuseum erlebt.
Am besten den Termin für den nächsten Dezember gleich vormerken und nach Tschechien fahren – genauer gesagt ins ostmährische Rožnov pod Radhoštěm.
2. Folklore im „Walachischen Dorf“: Handwerk, Alltag und bäuerliche Traditionen
3. Das Mühlental: und weitere Besichtigungsstätten des Walachischen Freilichtmuseums
4. Wilde Umzüge und alte Bräuche: einer der schönsten Weihnachtsmärkte Tschechiens
5. Was man rund um das Museum tun kann: Sehenswürdigkeiten in Rožnov pod Radhoštěm
6. Rožnov und Umgebung: weitere (weihnachtliche) Ausflugsziele in der Region
Mein Übernachtungstipp für Rožnov
Das Walachische Freilichtmuseum in Rožnov pod Radhoštěm
Das Walachische Freilichtmuseum (Valašské muzeum v přírodě) in Rožnov pod Radhoštěm gilt mit über 140 historischen Gebäuden als größtes und ältestes seiner Art in Mitteleuropa.
Der Name geht auf die Walachen zurück, einem Volksstamm, der im Mittelalter in die Mährische Walachei kam und der Region (ebenso wie der bekannteren Walachei in Rumänien) ihren Namen gab.

Im Gegensatz zur Mährischen Slowakei, ebenfalls ein Teil Mährens, der sich stark am slowakischen Nachbarn orientiert, zeigt sich die Szenerie in Nordost-Mähren, am Rand der Beskiden, gänzlich anders. Statt sanfter Weinhänge prägen Berge die Umgebung. Almwiesen und Skilifte runden das Bild ab – ein deutlicher Kontrast zu den Obstgärten der südöstlichen Regionen Mährens.
Und so befindet sich auch das Walachische Freilichtmuseum in einem Waldgebiet am Fuße des Berges Radhošť. Der Grundstein des im Jahr 1925 gegründeten Museums wurde mit dem Rathaus der Stadt gelegt, das in den Jahren 1924/1925 transloziert und im Freilichtmuseum neu zusammengesetzt wurde. Heute erstreckt sich das Gelände über 50 Hektar und umfasst mehr als 140 historische Gebäude.


Die meisten Gebäude lassen erahnen, wie Menschen einst in der Region lebten, bevor die traditionellen Holzhäuser durch Ziegelbauten ersetzt wurden. Dabei vermittelt das Museum die Lebens- und Arbeitsweise der Bevölkerung sowohl in der Stadt als auch auf dem Land. Es besteht aus vier Teilen: dem Hölzernen Städtchen, dem Mühlental, dem Walachischen Dorf und den Berghütten Pustevny, die etwas außerhalb der Stadt liegen.

Neben der Lebensweise der Menschen lassen sich hier auch traditionelle Handwerke wie Weben und Schmieden sowie bäuerliche Tätigkeiten wie das „Ganslrupfen“ erleben. Als lebendiges Museum ist der Ort zugleich Heimat von Nutztieren wie Schafen, deren Milch vor Ort zu Käse verarbeitet wird.
Über das Jahr verteilt finden zahlreiche Veranstaltungen statt, die die Lebensweise und Traditionen der Mährischen Walachei erlebbar machen. Die Region ist besonders für ihre reichhaltige Folklore bekannt. Besonders eindrucksvoll sind denn auch Gruppen in traditionellen Trachten, die bei Veranstaltungen durch die Anlage ziehen.


Frauen tragen dunkelblaue Röcke mit floralen Mustern, deren Stoffe im Blaudruckverfahren hergestellt werden. Wer mehr dazu erfahren möchte, kann nicht weit davon eine Blaudruckerei in der Mährischen Slowakei besuchen.
Das Gelände kann individuell erkundet werden. Unter dem Namen „Walachisches Jahr“ finden über 60 unabhängige Veranstaltungen statt, bei denen Handwerksvorführungen, traditionelle Feste und weitere Aktivitäten angeboten werden. Detailinformationen zum Besuch, zu Öffnungszeiten und Eintrittspreisen sowie zum Veranstaltungskalender gibt es hier.
1. Einstieg im „Holzstädtchen“: Einblick in das Leben einer Kleinstadt vor über 100 Jahren
Der Rundgang durch das Walachische Freilichtmuseum beginnt direkt im Zentrum von Rožnov pod Radhoštěm, denn anders als bei vielen Freilichtmuseen liegt ein Teil davon mitten im Ort – genauer gesagt im Stadtpark.

Das sogenannte Holzstädtchen beherbergt denn auch den ältesten Teil des Museums. Rund um den Stadtplatz verteilen sich Holzhäuser, die größtenteils aus Rožnov selbst und der Umgebung stammen; einige wurden rekonstruiert. Sie zeigen das Leben einer Kleinstadt von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die 1920er Jahre – typisch sind Rathaus, Kirche, Schule und Gaststätte.

Der erste echte Hingucker ist die Kirche der Heiligen Anna aus Větřkovice, Schutzpatronin der Mährischen Walachei. Zwar handelt es sich um eine Rekonstruktion nach den Plänen der ursprünglichen Kirche, die 1887 abgebrannt war, doch sie vermittelt ein anschauliches Bild einer katholischen Kirche der Region Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Kirche ist geweiht, es finden regelmäßig Gottesdienste statt, und sie ist von einem Ehrenfriedhof umgeben, auf dem auch das Grab des legendären Läufers Emil Zátopek zu finden ist.


Zum Häuser-Ensemble des Holzstädtchens zählt ein Krämerladen, dessen Obergeschoss als Post genutzt wurde. Ein Schild verweist noch auf die Zeiten des alten Kaiserreichs. Bei meinem Besuch des Weihnachtsmarkts war die Poststube geöffnet, und ein Schreiber in traditioneller Arbeitskleidung ging seiner Tätigkeit nach.



Im Holzstädtchen kann man außerdem Wohn- und Arbeitsräume in weiteren Häusern besichtigen und verschiedene Vorführungen traditionellen Handwerks erleben.


Ein kleines Highlight war das Federnschleissen, bei dem ich den Damen fast über die Schulter schauen konnte.
2. Folklore im „Walachischen Dorf“: Handwerk, Alltag und bäuerliche Traditionen
Während die Ausmaße des Holzstädtchens überschaubar sind, sollte man für den Rundgang durch den bäuerlichen Teil des Freilichtmuseums deutlich mehr Zeit einplanen – handelt es sich dabei um einen ausgedehnten Spaziergang inklusive einiger Höhenmeter.

Dieser Teil des Walachischen Freilichtmuseums wurde in den 1960er-Jahren angelegt und zeigt das bäuerliche Leben vom späten 18. Jahrhundert bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts.
Die Holzhäuser des „Walachischen Dorfs“ liegen am Hang oberhalb der Stadt und fügen sich so natürlich in die Landschaft ein, wie es für die Mährischen Beskiden typisch ist. Die Gebäude stammen ebenso aus der Region, einige aus der Gegend rund um Velké Karlovice. Wie schon im Holzstädtchen, finden sich auch hier die zentralen Einrichtungen eines Dorfes: Kirche, Schule und Gaststätte, aber z.B. auch eine Windmühle, eine kleine Schmiede und ein Forsthaus.


Besonders eindrucksvoll sind die vielen bäuerlichen Höfe mit einfachen Wohn- und Schlafräumen. Scheunen und Ställen.
Die dazugehörigen Tiere gehören selbstverständlich dazu – bei meinem Besuch streifte eine Schafherde über die Wiesen und Gänse liefen frei zwischen den Häusern umher. Auch Anwesen wohlhabenderer Bauern gibt es im Walachischen Dorf zu sehen.


Bei den meisten Gebäuden handelt es sich um originale, translozierte Bauten, die durch einige Rekonstruktionen ergänzt werden. Ein Beispiel dafür ist die einklassige Dorfschule aus dem Tal von Velké Karlovice, die ursprünglich Ende des 19. Jahrhunderts erbaut und hier nachgebildet wurde. Sie wurde anlässlich des 40-jährigen Thronjubiläums von Kaiser Franz Joseph I. in „Kaiser-Franz-Joseph-I.-Jubiläums-Volksschule“ umbenannt. Bei meinem Besuch wurde sogar ein historischer Unterricht inszeniert.



Auch in diesem Teil des Walachischen Freilichtmuseums waren die Handwerksvorführungen, etwa das Spinnen am Spinnrad, besonders sehenswert.



Bei meinem Besuch entfaltete das Gelände eine ganz eigene Atmosphäre: Frühmorgens waren die Wiesen von Raureif überzogen und Nebelschwaden zogen zwischen den Bäumen. Als dann während des Weihnachtsmarkts archaische Gestalten mit Fellumhängen durch das Dorf zogen, hinterließ das einen bleibenden Eindruck.




Den Jurkovič-Aussichtsturm oberhalb der Anlage konnte ich zwar nicht erklimmen, doch allein der Anblick des Holzturms zwischen den nebelverhangenen Bäumen verlieh der winterlichen Landschaft einen ganz besonderen Reiz.
3. Das Mühlental: und weitere Besichtigungsstätten des Walachischen Freilichtmuseums
Zwischen dem Holzstädtchen und dem Walachischen Dorf erstreckt sich entlang eines Mühlbachs ein weiterer Teil des Freilichtmuseums: das Mühlental. Hier dreht sich alles um die Wasserkraft, die früher Handwerk und Landwirtschaft antrieb.

Das Mühlental ist der jüngste Bereich des Areals und wurde erst im Jahr 1983 eröffnet. Als einziges originales Gebäude gilt eine Walkmühle aus dem Jahr 1828, in der mit Hilfe hölzerner Hämmer Wolle verarbeitet und zu Stoff geklopft wurde.




Daneben befinden sich eine Säge- und eine Wassermühle, die – wie die Walkmühle – bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts im Raum Velké Karlovice in Betrieb waren. Alle drei Anlagen sind funktionsfähig und können bei Vorführungen in Betrieb gesetzt werden, ebenso eine Hammerschmiede.
Wer genau schaut, entdeckt auch hier Aufschriften an den Gebäuden, die – wie schon bei der Post im Holzstädtchen – sowohl auf Tschechisch als auch auf Deutsch ausgeführt sind und an die historische Mehrsprachigkeit der Region erinnern.

Neben dem Holzstädtchen, dem Walachischen Dorf und dem Mühlental gibt es noch einen vierten Teil des Walachischen Freilichtmuseums, der allerdings außerhalb der Stadt auf dem Radhošť liegt- In Pustevny haben sich Berghütten aus der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert erhalten, die mit dem aufkommenden Tourismus in den Mährischen Beskiden verbunden sind. Viele dieser Hütten wurden bis in die 1990er-Jahre genutzt.
4. Wilde Umzüge und alte Bräuche: einer der schönsten Weihnachtsmärkte Tschechiens
Klar, beim Weihnachtsmarkt im Walachischen Freilichtmuseum handelt es sich nicht um einen tschechischen Weihnachtsmarkt an der Grenze zu Österreich, aber dennoch ist er mehr als sehenswert – selten bekommt man nämlich die örtlichen Bräuche (in diesem Fall die der mährischen Walachen) so eindrucksvoll serviert wie hier.

Statt beschaulicher Idylle begegnet man in Rožnovallerdings ursprünglichen, teils archaischen Figuren, und stellenweise geht es überraschend wild zu. Durch das Gelände ziehen Teufel (Čerti) mit Glockengürteln, Ruten und schweren Fellen, das Gesicht hinter teils riesigen, furchteinflößenden Masken versteckt. Ihnen gegenüber steht der Tod, der ganz in Weiß gekleidet und mit Sense bewaffnet durch das Gelände zieht.



Neben diesen heidnisch anmutenden Gestalten sind auch christliche Motive Teil der Umzüge: der Nikolaus, die Heiligen Drei Könige und die Heilige Luzia.
Ergänzt werden die Umzüge durch Adventstände mit traditionellem Handwerk und natürlich auch durch ein paar tschechische Kulinarik-Klassiker.



Ein heißer „Baumstamm“ darf ebenso wenig fehlen wie der typische walachische Frgál, oft als „walachische Pizza“ bezeichnet – in Tschechen ist er allerdings süß gefüllt.
Der Weihnachtsmarkt (Vánoční jarmark) findet nur einmal im Jahr statt. Darüber hinaus gibt es über das Jahr verteilt mehr als 60 einzelne Veranstaltungen. Besonders beliebt sind die Handwerksvorführungen, bei denen alte Techniken wieder zum Leben erweckt werden.
5. Was man rund um das Museum tun kann: Sehenswürdigkeiten in Rožnov pod Radhoštěm
Abseits dieses bezaubernden tschechischen Weihnachtsmarkts (bzw. Freilichtmuseums) hat Rožnov pod Radhoštěm natürlich mehr zu bieten.
Die Stadt liegt am Fuße des Radhošť (daher der Name; in der Zeit der Monarchie war sie auch als „Rosenau unter dem Radhoscht“ bekannt). 1129 m hoch ist der Hausberg, der Sitz des heidnischen Gottes Radegast gewesen sein soll und bis heute von einem mystischen Charme umgeben ist. Die Brauerei im unweit gelegenen Nošovice bezieht sich in ihrem Namen noch immer darauf.

Bei meinem Besuch im Winter stand eine Gipfelwanderung zwar nicht auf dem Programm. Im Sommer allerdings sollte man den Aufstieg auf den Radhošť in Angriff nehmen, wo, oben angekommen, die Statue des Radegast und eine Kapelle zu Ehren der slawischen Mönche Kyrill und Method, warten, die als Missionare für die Verbreitung des Christentums bei den Slawen bekannt wurden. Am Weg findet man die bereits erwähnten Berghütten, die ebenfalls zum Walachischen Freilichtmuseum gehören.

Rožnov war bereits in der Zeit der Monarchie ein beliebter Luftkurort. Schon Persönlichkeiten wie Sigmund Freud und Gregor Mendel haben hier Station gemacht. War zu Beginn Schafsmolke ein Teil der Kuranwendungen, so badet man heute lieber im Bier.




Von der glanzvollen Zeit sind noch das Kurhaus im Stadtpark sowie einige historische Villen erhalten. Auch alte Ansichten zeigen „Rosenau unter dem Radhoscht“ aus dieser Epoche. Eine „Kur-Liste“ hängt zum Beispiel in der örtlichen Brauerei, aber auch im Freilichtmuseum sind historische Anschläge zur Kurtaxe zu finden.
Abschließend ein kulinarischer Tipp: Die Rosenauer Brauerei (Rožnovský Pivovar) hat bereits zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen für ihr Bier gewonnen. In der großen Bierhalle kann man sich durch typische tschechische Spezialitäten probieren, darunter Knödel mit Sauerkraut und Speck oder der Olmützer Quargel.
Und auch das bereits erwähnte Bierbad kann hier in Anspruch genommen werden – eine besondere Angelegenheit, dich ich bereits einmal im Bierbad Purkmistr Spa in Pilsen erleben durfte!
Nach dem Freilichtmuseum auf Bier und Knödel – oder gleich für ein Bierbad – ins Rožnovský Pivovar.
6. Rožnov und Umgebung: weitere (weihnachtliche) Ausflugsziele in der Region
Was kann man sonst noch in der Umgebung Rožnovs tun, wenn man schon einmal den Weg in den Nordosten Mährens unternommen hat? Nun, da gäbe es einiges zu entdecken.
Perfekt fürs Christkindl: einkaufen in der Rožnover Kerzenfabrik
Noch in Rožnov selbst, aber bereits etwas außerhalb gelegen, bietet Unipar Kerzen aus eigener Produktion an. Im Familienbetrieb, der seit 1992 vor allem für Luxushotels fertigt, darf man sogar einen Blick hinter die Kulissen werfen und den Produktionsprozess miterleben.


Für den Weihnachtseinkauf hält der Shop eine schöne Auswahl an besonderen Kerzen bereit – ideal, um ein besonderes Souvenir oder ein liebevolles Geschenk aus der Region mitzunehmen.
Mehr zum Angebot der Firma hier.
Perfekt für den Christbaum: einkaufen in der Christbaumkugel-Fabrik
Hat man so etwas schon einmal gesehen? Eine Glasbläserei vielleicht schon – aber die Weiterverarbeitung der mundgeblasenen Erzeugnisse zu individuellen Christbaumkugeln bekommt man nicht alle Tage zu Gesicht.

In der Kooperative IRISA in Vsetín, die ihre Tradition bis ins Jahr 1920 zurückführt, kann man den Produktionsprozess von Anfang an live miterleben. Mehr als eine halbe Million Christbaumkugeln werden hier pro Jahr produziert.





Die Glaskugeln werden zuerst aus zwei Einzelteilen mundgeblasen und in Form gebracht – rund oder spitz. Dann werden sie mit Farbe überzogen und jedes einzelne Motiv in mehrstufigen Schritten in der „Weihnachtsmalerei“ per Handaufgemalt und -gestreut.


Aus jeder Kugel entsteht ein eigenes kleines (gläsernes) Kunstwerk. Ungewöhnlich – aber durchaus interessant!
Infos zu Führungen und den Shop-Öffnungszeiten gibt es hier.
Weiteres traditionelles Handwerk erleben
Ein weiteres Ausflugsziel der besonderen Art in Ostmähren ist die Mährische Wandteppichmanufaktur (MGM) in Valašské Meziříčí. Das Unternehmen stellt nicht nur Wandteppiche her, sondern gilt auch als einzige Einrichtung Mitteleuropas, die solche Kunstschätze professionell restaurieren kann.

Die Manufaktur kann im Rahmen einer Führung besucht werden, bei der man die traditionelle Technik des Knüpfens präsentiert bekommt.
Tipp: Den Besuch im gemütlichen Café mit Holzinterieur und dekorativen Wandteppichen ausklingen lassen!
Mehr Infos zu Führungen in der Gobelin-Manufaktur in Valašské Meziříčí gibt es hier.
Einmal Handwerk geht noch: und wieder handelt es sich um eine Besonderheit
Blaudruck ist ein prägender Bestandteil der mährischen Tracht. Das alte Handwerk lässt sich heute nur noch in zwei Betrieben in ganz Tschechien erleben. Wie gut, dass die Manufaktur Modrotisk im südmährischen Strážnice am Weg liegt, wenn man von Österreich nach Rožnov unterwegs ist.

Man bekommt als Besucher hier nicht nur Einblicke in das alte Handwerk und den Produktionsprozess, sondern darf sogar selbst Hand anlegen und sich an einem Muster versuchen.
Übrigens: Auch in Strážnice lässt sich ein Freilichtmuseum besuchen, das einen Einblick in die südmährische Lebensweise vermittelt.
Mehr zur Blaudruck-Manufaktur
Bezaubernde Traditionen hinter der Grenze: ein Ausflug in die Mährische Slowakei
Übernachtungs-Tipp für Rožnov
Die Landschaft am Rand der Beskiden lässt sich im Ibis Styles Hotel Relax* in Rožnov bestens genießen. Das Hotel liegt etwas außerhalb des Stadtzentrums und bietet einen wunderschönen Ausblick auf die Berghänge.
Mit seinen neu gestalteten, gemütlichen Zimmern ist es ein idealer Ausgangspunkt – sowohl für einen Besuch im Walachischen Freilichtmuseum als auch für Ausflüge in die Berge.

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Herzlichen Dank an Czech Tourism für die Einladung nach Rožnov ! (Werbung)
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