ENGLAND Roadtrip: Route & Tipps für eine Rundreise

Unsere Tipps zum Roadtrip durch England: Rundreise von London nach Liverpool & Manchester, vom Lake District bis zur Grenze am Hadrians Wall, und zurück entlang der Ostküste.


Eine Woche waren wir in Großbritannien unterwegs, davon einige Tage in England, dem Land der Roundabouts und „Thank Yous“. Weil ich bis dato nur London so richtig kannte, wollten wir auf unserem England Roadtrip so viele Sehenswürdigkeiten wie möglich mitnehmen.

Ausgeflogen nach England: die Stationen unseres England Roadtrips

mehr zum Roadtrip durch England & Schottland

England Schottland Rundreise

England haben wir im Rahmen unserer Großbritannien-Rundreise besucht: Tipps zu unserer Reise (Anreise, Route, unterwegs mit dem Auto, parken etc.

Weiter gings dann so: Schottland Roadtrip.

die Highlights unseres England Roadtrips

  • Wir haben Liverpool und Manchester einen Besuch abgestattet und auch York gesehen; am Ende der Reise sind wir sogar quer durch halb London gefahren (was auch neu für uns war)
  • auch in kleineren Städtchen haben wir einen Stopp gemacht – von Devizes und Berwick-on-Tweed hatten wir davor noch nie gehört, uns aber von deren Charme verzaubern lassen
  • der Lake District hat viel versprochen, aber noch viel mehr zurückgegeben – wir sind durch eine Bilderbuchlandschaft gefahren
  • aber auch die Fahrt zum Hadrians Wall hat uns durch schöne englische Landstriche geführt
  • an Stonehenge sind wir nur vorbeigefahren, haben uns aber dafür die Steinkreise von Avebury angesehen
  • nicht ganz unwichtig war auch die englische Fußballkultur für uns: Anfield Road (Liverpool) und Old Trafford (Manchester) haben wir einen Besuch abgestattet, sogar Wimbledon ist sich am Schluss noch ausgegangen
  • und natürlich: DIE BEATLES, die durften wir in Liverpool nicht verpassen!

die Route unseres England Roadtrips

TAG 1: unser Ziel ist der Nordwesten Englands

Auf dem Weg in die ehemaligen Industriezentren des Nordens entscheiden wir uns statt Stonehenge für den Steinkreis von Avebury – und machen in kleinen hübschen englischen Städtchen Halt.


los geht’s mit Steinkreisen

Von London Heathrow geht’s mit unserem Mietwagen gleich direkt auf die M25, den Autobahngürtel rund um London. Allerdings nicht lange, weiter geht’s in Richtung Stonehenge – und damit in Richtung Westen. Nachdem ich nicht sicher bin, wie lange uns Flug und Autoübernahme beanspruchen werden, habe ich keine Tickets vorreserviert.

Und gut ist es, dass ich nicht vorreserviert habe, denn: Den Steinkreis von Stonehenge sieht man auch vom Auto aus gut, im Prinzip reicht es, wenn man dran vorbeifährt. Die Steine stehen auf der grünen Wiese direkt neben der Landstraße, und beim Vorbeifahren sehen wir auch, dass wir nicht die Einzigen wären, die nach Stonehenge gekommen sind. Für über 20 Pfund ist uns der Spaß dann zu teuer. Vor allem weil wir auch noch eine Alternative haben. Wir entscheiden uns stattdessen für die Steinkreise von Avebury: Die sind nicht weit weg von Stonehenge, weitaus idyllischer – und die Steine können sogar berührt werden.

Für den Besuch von Stonehenge muss ein Time-Slot gewählt werden, Tickets können hier reserviert werden.

wie bei Inspektor Barnaby

Vor Avebury legen wir aber noch einen kurzen Stop in einer Stadt ein – irgendeiner Kleinstadt. Die sich dann aber als so fein entpuppt, dass uns schon die erste Wehmut überfällt: Warum können wir nicht alle englischen Kleinstädte sehen….?

Vor Avebury ist es Devizes, nach Avebury Ashton Keynes. Wie das schon klingt! Als wären wir in einer Folge von Inspektor Barnaby gelandet. Und irgendwie siehts ja auch so aus hier. Es geht nur um einen schnellen Zwischenstopp – ein Kaffee in Devizes, kurz mal hineingeschnuppert in das Dorfgeschäft in Ashton Keynes. Aber alles ist so fein hier: die Cottages mit den wunderschönen Vorgärten, der altenglische Charme der Wohnstraßen und des Stadtzentrums.

Wir wundern uns noch, warum unser Mietauto keine Parkuhr hat. Brauchen wir nicht! Der Parkwächter in Devizes notiert sich hier noch höchstpersönlich die Ankunftszeit jedes Autos! Jetzt verstehen wir, warum sich die Londoner in dieser Gegend ihre Wochenenddomizile ausgesucht haben. Die Cotswolds sind nicht weit entfernt….


richtig ländlich und englisch ists dann auch in Avebury

Einer der größten Steinkreise Englands steht hier. Mittendrin im Steinkreis – sowas gibt’s nirgendwo sonst auf der Erde – ein Pub!

Roadtrip England

Die Steine liegen inmitten von unzähligen Schafen, deren Hinterlassenschaften uns auf Schritt und Tritt verfolgen. Ländlicher geht’s wohl kaum.Und englischer wohl auch nicht. Wir sind umgeben von englischen Familien auf Tagesausflug, bei Stonehenge wärs wohl etwas internationaler gewesen.

  • Avebury Steinkreis
  • Avebury Steinkreis
  • Avebury Steinkreis
  • Avebury Steinkreis
  • Avebury Steinkreis

Avebury ist übrigens eine der Sehenswürdigkeiten des National Heritage Trust, dem Bewahrer von Kultur und Geschichte in Großbritannien. Der Pass für weitere Stätten von Kultur und Geschichte (Klöster, Schlösser, Landsitze, Geburtshäuser etc.) kann im Vorfeld erworben werden – siehe hier).
Der Besuch des Steinkreises von Avebury ist kostenlos, einzig für den Parkplatz (7 Pfund) muss gezahlt werden – außer man ist im Besitz des Passes.


Bevor wir an unserem heutigen Ziel Liverpool ankommen, legen wir noch einen weiteren Zwischenstopp in einer Kleinstadt ein. Diesmal ist es Whitchurch.


der Nordwesten

Wir haben es geschafft: Wir sind bei unserem England Roadtrip in „the Northwest“ angekommen – der nach London bevölkerungsreichsten Gegend Großbritanniens. Liverpool und Manchester, die früheren Industriezentren, haben sich zu Kunst- und Kulturmetropolen gemausert. Und mit Seen und Bergen kommt auch die Natur in diesem Landstrich nicht zu kurz!

TAG 2: dieser Tag gehört einzig und allein Liverpool sowie englischer Freizeitkultur

Wir besichtigen das Stadion des FC Liverpool und lassen uns die Häuser der Beatles auf der Magic Mystery Tour zeigen. Dazwischen bummeln wir am Albert Dock und im Stadtzentrum von Liverpool herum. Den Abend lassen wir im Cavern Club ausklingen, bevor wir uns in der Penny Lane zu Bett legen.


Liverpool hat uns nachhaltig beeindruckt und ist definitiv einen eigenen Städtetrip wert! Der Stadt und ihren Must-Dos haben wir auf einer eigenen Seite unsere Referenz erwiesen.


mehr zu Liverpool

Liverpool Kurztrip

Unsere Tipps für Stadion- und Beatlestour und was man sonst noch in der Stadt der Fab Four gesehen haben sollte: Liverpool Kurztrip.

TAG 3: nach einer kurzen Ausfahrt an Liverpools Strand ist Manchester unser nächstes Ziel.

Wir schauen kurz bei ManU vorbei und verbringen dann den Rest des Tages im Stadtzentrum.


Wenn wir schon an Englands Westküste sind, wollen wir auch noch kurz das Meer sehen.

Warum in Liverpool? Erstens: Weil das bei unserem England Roadtrip an der Westküste unsere einzige Gelegenheit sein wird (bis auf den indirekten Zugang in Schottland ein paar Tage später). Zweitens: Weil es hier einen schönen Sandstrand geben soll. Drittens: Weil wir es auf bei unserem knappen Zeitkorsett leider nicht nach Blackpool schaffen werden. Das ehemalige Arbeiterstrandbad hätte ich auf jeden Fall gern gesehen!

Und viertens: Weil es am Strand von Crosby doch diese Installation „Another Place“ gibt. Also nichts wie hin!

Another Place Crosby

Unseren Ausflug zum Liverpooler Strand gibt’s ebenso im Liverpool-Bericht nachzulesen: Liverpool Kurztrip


Manchester – die erste Industriestadt der Welt

Weiter geht’s bei unserer kleinen England Rundreise nach Manchester. Der Stadt, die einst für Industrie und Wirtschaftspolitik stand. Und heute für Fußball.

Auf England Roadrip nach Manchester unterwegs zu sein, ohne ManU einen Besuch abzustatten – geht nicht. Schon gar nicht, wenn man mit Mann unterwegs ist. Eine Tour durch das Stadion wird es aber in Manchester nicht – denn wir haben uns ja erst am Tag davor die Anfield Road des FC Liverpool angesehen. Ein Fußballstadion muss reichen. Aber für einen kurzen Lunch dürfen wir zumindest ins „Red Café“ hinein, und das beruhigt die Seele des mitgereisten Mannes. Zumindest hineinlugen kann man in das Museums und einen der Pokale sehen.


Manchester: Die Stadt des Manchester Liberalismus, die Stadt der Arbeiterslums.

Aber auch die Stadt der ersten Demokratiebewegung und Sozialpolitik. Die erste öffentliche Bibliothek, die erste Passagiereisenbahn. Hier hat sich einiges an Wirtschaftsgeschichte getan. Mit dem Verfall der Textilindustrie im 20. Jahrhundert musste sich die Stadt neu erfinden.

Die Industrieruinen des 19. Jahrhunderts sind jetzt revitalisierte Industriedenkmäler. Die Stadt der viktorianischen Architektur und industriellen Revolution hat sich gemausert und viel in die Umwandlung investiert.


Was Manchester so nett macht: die gute Mischung aus Geschichte und Moderne. Die kleinen feinen Einkaufsmöglichkeiten in der Stadt: wo ein gutes Buchgeschäft zu finden ist, lassen wir uns gerne nieder.


Die alten ehrwürdigen Backsteingebäude – angefangen von Odeon Kino und Albert Hall an der Peter Street, über Midland Hotel und Town Hall am Peter Square und Albert Square, über die Getreide- und Baumwollbörse am Ende der Exchange Street.

  • Manchester
  • Manchester
  • Manchester
  • Manchester
  • Manchester
  • Manchester
  • Manchester

Wo auch neben der „Manchester Cathedral“ eine weitere Kathedrale steht – das Fußballmuseum. In dieses schaffen wirs nicht, der Fußballtourismus muss auch mal sein Ende haben (der Eintritt wäre aber frei gewesen). Dafür spazieren wir durch die John Rylands Library. Ein neugotischer Hingucker aus dem Ende des 19. Jahrhunderts mit einer einzigartigen Sammlung alter Bände (u.a. ein ein Fragment des Neuen Testaments). Hier herrscht bedächtige Stille wie in alten Filmklassikern. Schön, dass so ein Rückzugsort kostenlos zu besichtigen ist.

Natürlich kann auch das ManU-Stadion besichtigt werden. Der Eintritt ins Fußballmuseum als auch in die John Rylands Bibliothek ist frei. Gerne hätten wir uns in Manchester auch noch die Docks angesehen.
Wer sich in Manchester die Parkplatzsuche ersparen kann, tut gut daran. Es hat uns hier einiges an Zeit gekostet, einen freien Platz (allerdings auf einer kostenpflichtigen Stellfläche) zu erwischen.

TAG 4: das heutige Ziel unseres England Roadtrips ist bereits Schottland

Davor gibt’s einen Abstecher in den Lake District sowie einen weiteren Abstecher zum Hadrian´s Wall.


Endlich – wir dürfen durch den Lake District cruisen!

Nachdem wir den Ballungsraum Birmingham/Liverpool/Manchester hinter uns gelassen haben, wird’s ländlicher auf unserem England Roadtrip. Zwar sind wir noch auf der Autobahn (M6) unterwegs, aber: das Straßennetz beginnt sich bereits auszudünnen. Der Weg führt uns vorbei am Ribble-Tal, das als Inspiration für Tolkien´s Herr der Ringe diente.

Und dann sind wir auch schon angelangt im UNESCO Weltkulturerbe Lake District. Ein Abstecher von der Autobahn führt uns nach Windermere….schon der Name, ein Traum (oder eine dunkle Erinnerung an den Englischunterricht? Lady Windermere´s Fächer…?)

Windermere

Die Gegend hat aber auch wirklich mit Literatur zu tun. Zumindest mit Literatur von Beatrix Potter, der Erschafferin der berühmten Peter Rabbit-Bücher. Sie hat einige Zeit im Lake District verbracht. Kann ich gut verstehen, denn in hier ists wirklich schön: Raue Berge, verträumte Dörfer, und Schafe wohin das Auge blickt.

Lake Windermere – mit seinen 18 Kilometern der längste See Englands – ist Top-Ausflugsziel im Nordwesten. In Bowness-on-Windermere sitzen wir in der kleinen Teestube und schauen wehmütig den Ausflugsbooten auf dem See nach. Wir müssen (leider) weiter – aber es kommt besser!

  • Lake Windermere
  • Lake Windermere
  • Lake Windermere

In die Welt von Peter Rabbit – auf Deutsch Peter Hase – kann in Bowness-on-Windermere in der „World of Beatrix Potter“ eingetaucht werden.


über den Kirkstone Pass – einfach nur WOW

Den Kirkstone Pass finden wir durch Zufall – wir wollen nicht wieder in direkter Linie zurück zur Autobahn M6, sondern noch ein bisschen durch den Lake District schlenkern.

Gottseidank! Denn das wird landschaftlich einer der besten Parts unseres England Roadtrips!

Die Schafzucht bestimmt das hügelige Landschaftsbild. Die Weideflächen sind eingerahmt von Steinmauern, die sich an den baumlosen Hängen bis zur Kuppe hinaufziehen. Mittendrin weiße Punkte mit kleinen roten Punkten – die Markierung der Schafe leuchtet in der hellgrau bis moosgrünen Umgebung hervor. Kein einziger Baum ist hier zu sehen – nur Gras und Flechten.

Bei der Fahrt merken wir, dass wir im Hochland Nordenglands angekommen sind. Wobei „Hochland“ nicht zu eng interpretiert werden darf – der höchste Berg, der Scafell Pike – nicht unweit von hier – bringt es auf sagenhafte 978 Meter. Unser Pass immerhin auf 450…

Über Lake Ullswater und kleine Weiler, süße Enten- und Eichhörnchen-Schilder geht es zurück an die M6 in Richtung Carlisle.


den Römern auf der Spur am Hadrianswall

Der Hadrianswall liegt nicht weit von unserer Route nach Schottland entfernt – ein Abstecher geht sich also aus. Bei der „Grenzstadt“ Carlisle biegen wir nach Osten.

Rund 120 Kilometer spannte sich die Grenzbefestigung, die 122 n.Chr. vom römischen Kaiser Hadrian von der Nordsee bis zum Atlantik zum Schutz vor den Keltern errichtet wurde. Heute ist dieser hügelige Landstrich spärlich bevölkert – ein Traum für unseren Roadtrip.


unser erster Stop: Banks East Turret

Wir haben den besterhaltenen Aussichtsturm auf der westlichen Seite des Hadrianswall erwischt. Was wahrscheinlich auch schon die Römer gespottet haben: unzählige Schafherden in allen vier Himmelsrichtungen….


der nächste Stop: Birdoswald Fort

Beim Birdoswald Kastell – einem der 16 Kastelle entlang der Festungsmauer – ist das am längsten erhaltene Stück Mauer zu betrachten. Hier sieht der Hadrianswall nicht wie ein Relikt aus Römertagen, sondern eine tatsächliche Feldbegrenzung aus. Im Unterschied zu damals allerdings nicht mehr drei Meter breit und fünf Meter hoch…


der dritte Stop: hier fühlen wir uns herrlich englisch

Beim Zurückfahren legen wir noch einen richtig „britischen“ Stop ein, und zwar in der Lanercost Priory, einem gut erhaltenen mittelalterlichen Kloster, das aus Steinen des Hadrianswall errichtet wurde.

Hier sind – wie auch schon im Lake District – eigentlich nur englische Ausflügler unterwegs. Familien, die dem feinen Nieselregen im wetterfestem Outdoor-Outfit bei einem Glas heißen Tee trotzen (im August – bei 13°). Oder ältere Damen, die sich hier einfach nur zum Tee treffen.

Wer mehr Burgen und Forts sehen möchte, kann sich hier vorab informieren. Die wichtigsten Stätten am Hadrianswall sind hier eingezeichnet. Infos zu unseren Stops am Banks East Turret und dem Kastell Birdoswald bzw. der Lanercost Priory. Der Hadrianswall ist auch als Fernwanderweg begehbar.


Geschafft – wir sind in Schottland angelangt!

Die römische Grenze des Hadrianswalls ist FAST identisch mit der heutigen Grenze zwischen England und Schottland. Denn wahrlich, kurz nach Carlisle, sind wir endlich in Schottland angelangt!


mehr zu Schottland

Schottland Roadtrip

Was wir am Tag 5 und 6 unseres Roadtrips in Schottland mitnehmen konnten: Schottland Roadtrip

5. auf dem Rückweg nach London

Wir beschließen, auf Nummer Sicher zu gehen und von York direkt nach London zu fahren. Dafür bleibt noch Zeit für den „All England Lawn Tennis and Croquet Club“ in Wimbledon, was uns eine Autofahrt quer durch London beschert – ein Erlebnis für sich.


Charmestädtchen York – nichts für Autofahrer wie uns

An York sind wir im wahrsten Sinne des Wortes vorbeigefahren. Denn: nach einem ganzen Tag im Auto wollten wir nicht mehr zu Fuß von unserer Unterkunft ins Stadtzentrum spazieren. Leider. Denn die Perle aus dem Mittelalter haben wir nur aus dem Auto gesehen. Absolutely keine Parkplätze zu ergattern!

Wir hätten eine Stadt voller Charme erlebt: Fachwerkhäuser, eine mittelalterliche Kathedrale, kopfsteingepflasterte Straßen. Und viele junge Leute in der Unistadt.

So haben wir uns dann leider nur auf die Ansicht außerhalb der Stadtmauer beschränkt….

Neben den kleinen mittelalterlichen Gassen kann man in York auch auf der Stadtmauer spazieren! (Was mich ein bisschen an Lucca in Italien erinnert….). York ist extrem radfahrfreundlich – wir haben irrsinnig viele Radstellplätze vorgefunden – nur leider keinen für unser Auto.


männerfreundlicher Abschluss in Wimbleon

Aus Respekt vor dem Londoner Verkehrschaos legen wir zwischen York und London keinen weiteren Zwischenstop mehr ein. Und beschließen, sofern uns der Stau-Gott gnädig ist, unseren England Roadtrip mit einem sportlichen Abschluss zu krönen. Perfekt also für den mitgereisten Mann – hat er doch neben dem Anfield-Stadion auch noch ein weiteres britisches Sport-Highlight auf unserer Reise mitgenommen.

Wimbledon

Was es in Wimbledon zu sehen gibt?

Die Klassiker: ein Museum mit Memorabilien wie Pokalen, Schlägern und der Hall of Fame. Und dann auch für mich Interessantes wie Centre Court und Pressezentrum. Und weißbesockten Tennisspielern wie aus dem – britischen – Bilderbuch.

Die Wimbledon-Touren können hier gebucht werden.

was man noch auf einem England Roadtrip sehen kann

Natürlich genug! Hier eine Auswahl der Orte, für die ich noch gerne Zeit gefunden hätte

  • die Klassiker: Stratford upon Avon (den Geburtsort von Shakespeare – ein Fachwerkshäuser-Kleinod) und weitere pittoreske Kleinstädte mit Geschichte wie Oxford & Cambridge
  • Blackpool (weil davon schon im ersten Unterrichts-Jahr Englisch im „Ann & Pat“ eine Geschichte stand)
  • die Moorlandschaften der Yorkshire Dales und des North York Moores (die „5 Freunde“ rufen….)
  • Herrenhäuser und Gartenanlagen
  • andere Regionen wie den Süden (die Küste), den Südwesten (Cornwall), den Westen (Wales), oder auch die unentdeckten Regionen von Cumbria und Northumberland
  • das Beamish Museum – ein ganzes Dorf im 19. und 20. Jahrhundert als Freilichtmuseum

gut zu wissen: meine Tipps für einen England Roadtrip

  • würde ich es nochmal machen (und hätte auch nur 1 Woche Zeit): würde ich aus dem England-Part einen Tag herausnehmen und dafür einen Tag länger in Schottland bleiben
  • generelle Tipps für den Roadtrip: Anreise, Autofahren und Linksfahren hier
  • Parken: in Liverpool haben wir außerhalb des Zentrums bei unserem Hotel geparkt; in Manchester war die Parksituation äußerst schwierig (daher auch außerhalb des Zentrums zu empfehlen); in York war Parken innerhalb der Stadtmauern so gut wie unmöglich.

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