Auf einen CAFFÉ in TRIEST: Kaffeehäuser, die man gesehen haben sollte

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Historische Kaffeehäuser im Zentrum Triests und ein paar Geheimtipp ums Eck: Alternativen zum Caffé degli Specchi in der Altstadt.


Ein Kaffeehaus in Triest besuchen? Das gehört auf jeden Fall dazu bei einem Städtetrip in die Stadt des Kaffees. Ein paar „Caffé“ am Tag sind Teil der Tradition dieser Stadt – mehr als überall sonst in Italien.

Für eine Kaffeepause muss es nicht immer das berühmte Caffé degli Specchi sein. Beim Anblick der nie enden wollenden Schlangen vor dem historischen Kaffeehaus im Zentrum Triests ist schon vielen Besuchern die Lust vergangen, ausgerechnet dort ihren Kaffee zu trinken.

Wie gut, dass es schöne Alternativen dazu gibt, die teils ums Eck, teils in unmittelbarer Gehweite davon liegen. Bei unserem Städtetrip haben wir gleich einigen der traditionsreichsten Kaffeehäusern Triests einen Besuch abgestattet.

Im Folgenden ein „Best of“ für alle, die ihren Kaffee in Triest gerne in einem historischen Kaffeehaus genießen möchten. Ein paar Tipps fürs Kaffeetrinken in der Stadt des Kaffees gibt’s obendrauf.

Ausgeflogen in die Kaffeehäuser Triests: Tipps für einen guten Caffé
1. Der Geheimtipp unter den Triester Kaffeehäusern: einkehren im Antico Caffé San Marco
2. Ein weiteres historisches Kaffeehaus: das Antico Caffé Torinese direkt im Zentrum
3. Alt-Wiener Atmosphäre im Altstadt-Klassiker: Kaffee im Caffé Tommaseo
4. Edle Atmosphäre nahe des Zentrums: ein Kaffee in der Savoy Lounge
5. Kurzer Stopp im typischen Triester Kaffeehaus: ein Caffé im Illy am Canal Grande>
6. Der Klassiker, aber leider komplett überlaufen: das Caffé degli Specchi
7. Weitere historische Kaffeehäuser in Triest: vom Stella Polare bis zum Caffé Pirona
8. Kaffee und Apfelstrudel gibt´s auch rundherum: auf einen Caffé in Muggia

Triest: Stadt des Kaffees (und der Kaffeehäuser)

Die Tatsache, dass die Bewohner Triests etwa doppelt so viel Kaffee trinken wie der Rest Italiens hat seinen Ursprung in der Geschichte der Stadt: Triest war Teil der Habsburgermonarchie und verfügte seit 1719 über einen Freihafen. Heute sind dort rund 40.000 m² für Kaffee reserviert (nur der Hafen von Genua toppt das noch). Kein Wunder in einer Stadt, in der es sogar ein eigenes Kaffeemuseum gibt.

Die Habsburger waren es, die einst den Kaffee – und somit auch die Tradition der Kaffeehäuser – nach Triest brachten. Zwar wurde das erste Kaffeehaus in Triest erst 65 Jahre später als in Wien gegründet (1748). Doch als wichtigster Kaffee-Einfuhrhafen des Mittelmeers war Triest auch in dieser Hinsicht für das „große Wien“ bedeutsam.

Tipps Kaffeetrinken Triest

Bekannte Kaffeedynastien wie Caffé Hausbrandt und Illy Caffé wurden in Triest gegründet: erstere von einem Kommandanten der habsburgischen Handelsmarine im Jahr 1892, zweitere von einem ungarischen Kaffeehändler im Jahr 1933.

Da existierten einige der historischen Kaffeehäuser Triests schon seit vielen Jahren. Die Tradition der literarischen Cafés fällt allerdings in die Zeit der Jahrhundertwende. Im Jahr 1911 zählte man bereits 98 Kaffeehäuser in Triest.. Eine Zeit, in der James Joyce, Italo Svevo & Co die Kaffeehäuser zu ihren Salons erklärten.

Kaffeepass Triest

In einigen der Kaffeehäuser Triests fühlt man sich bei Mobiliar und Angebot tatsächlich an die Zeit der Jahrhundertwende bzw. an die Kaffeehäuser und Konditoreien Wiens erinnert.

Grund genug, diesen historischen Kaffeehäusern Triests einen Besuch abzustatten. Doch zuvor noch ein paar Tipps für die „Planung“ eines solchen kaffeereichen Tags in Triest.


Ein paar Tipps zum Kaffee trinken in Triest

Tipp Nr. 1: Alle wollen das Caffé degli Specchi an der Piazza dell’Unità d’Italia von innen sehen. Aber warum in die Schlange stellen, wenn es rundherum so viele andere schöne Kaffeehäuser in Triest gibt? Es ist zwar das bekannteste und größte der Stadt – was aber noch lange nicht bedeutet, dass es auch das beste Kaffeehaus Triests ist.

Tipp Nr. 2: Daher: Auf der Piazza dell’Unità d’Italia lieber einen Schritt weiter in die Tourismusinfo machen und dort den Kaffeepass für Triest erwerben. Dann hat man gleich ein paar Infos für die historischen Kaffeehäuser Triests – samt Karte, auf der diese eingezeichnet sind.

Kaffeepass Triest

Tipp Nr. 3: Den Kaffeepass teilen, zumindest dann, wenn man den Kaffee klassisch – also im Stehen – trinken möchte. Damit ist dann auch kein Cappuccino gemeint, sondern ein „caffé“, also ein Espresso in der kleinen Tasse, für den man 1 Bon des Passes einlöst. Bei insgesamt 8 Bons könnte der Kaffeegenuss dann doch etwas viel für eine Person werden.

Tipp Nr. 4: Aber nun geht´s los: Bestellen, genießen – und ab zur nächsten Station. Allerdings ganz wichtig (wer´s ernst nehmen möchte): Den Kaffee richtig bestellen. In Triest ordert man nämlich nicht „un caffé“ wie im Rest von Italien, sondern „un nero“. Alternativ „un capo“ mit einem Schuss Milch (quasi ein Macchiato, nur in klein). Mit einem Tropfen Milchschaum wird das Ganze zu „un giocciato“. Wenn der Kaffee im Glas gewünscht wird, dann einfach den Zusatz „in b“ anhängen (für „bicchiere“). Und wer den Kaffee dann doch lieber wie Zuhause trinkt, bestellt hier einen Caffélatte – das wäre in Triest nämlich ein Cappuccino.

Tipps Kaffeetrinken Triest

Tipp Nr. 5: Nicht vergessen, auch in die Kuchenvitrinen in den Triester Kaffeehäusern zu schauen. Hier lockt nämlich das Gleiche wie in Wien, wie zum Beispiel ein langgezogener Apfelstrudel im Caffé Tommaseo.

Tipp Nr. 6: Die Stopps in den Kaffeehäusern am besten in den Sehenswürdigkeiten-Spaziergang durch Triest einbauen. So haben es zumindest wir gemacht. Mehr Infos zu unserer Route gibt´s im verlinkten Artikel.

Tipp Nr. 7: Nicht nur die Kaffeehäuser ansteuern, die direkt im Zentrum liegen, sondern auch solche, die etwas außerhalb liegen. In Triest sind die Distanzen kürzer als ein Blick auf die Karte vermuten lässt. Besonders zu empfehlen ist das Antico Caffé San Marco. Wer die Kombi „Buch und Kaffee“ liebt, sollte unbedingt eine Kaffeepause einplanen – oder dort alternativ den Tag bei einem Aperol Spritz ausklingen lassen.

Tipp Nr. 8: Ohne den Kaffeepass wären wir auch nie auf die Idee gekommen, einen Abstecher ins Savoy Hotel zu machen. Ein paar Schritte von der Piazza dell’Unità d’Italia entfernt – und schon darf man seinen Kaffee ungestört genießen, und zwar in wahrlich stilvollem Ambiente.

Tipp Nr. 9: Natürlich sollte man nicht vergessen, neben den Kaffeehäusern weitere Triester Institutionen auf der To-Do-List stehen zu haben: für einen Happen zwischendurch z.B. die Gran Malabar, für alte Wiener Küche z.B. das Buffet da Pepi. Wer mehr wissen will, findet hier mehr Infos dazu: Sehenswürdigkeiten in Triest.

Den Kaffeepass kann man in der Touristeninfo (z.B. auf der Piazza dell’Unità d’Itali) kaufen. Aktuell kostet der Pass € 7,- für 8 Bons. Pro Bon kann ein Caffé an der Bar eingelöst werden (3 Bons für einen Kaffee im Sitzen). Im Moment nehmen die unter den Punkten 2, 3, 4, 6, 7 vorgestellten Kaffeehäuser nehmen an dieser Aktion teil.

1. Der Geheimtipp unter den Triester Kaffeehäusern: einkehren im Antico Caffé San Marco

Schwarze Thonetsessel rund um kleine Marmortischchen sowie dunkle Holzvertäfelungen an den Wänden – das kennt man auch aus den Kaffeehäusern Wiens. Im Caffé San Marco fühlt man sich zusätzlich sofort in die Zeit der Jahrhundertwende zurückversetzt.

historische Kaffeehäuser Triest San Marco

Dieses historische Kaffeehaus in Triest wurde zwar 1914 eröffnet, aber bereits im darauffolgenden Jahr wieder von den Habsburgern geschlossen, weil es Landesabtrünnigen und Passfälschern als Treffpunkt diente. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg sperrte das Caffé San Marco wieder auf.

Heute hat es sich zum Treffpunkt für Literaten und andere Künstler entwickelt – sowie einem Ort der Zusammenkunft für alle, die den Touristenspots im Zentrum entfliehen möchten. Auch am späten Nachmittag oder frühen Abend eignet sich das Caffé San Marco gut. Dann wird aus einem Kaffee gut und gerne ein Aperol Spritz.

Besonders eindrucksvoll fanden wir die angeschlossene, gut sortierte, Buchhandlung. Es gibt nicht viele Orte, in denen sich Buch und Kaffee so harmonisch vereinen. Und ja, Platz ist hier wirklich für jeden – das San Marco gehört nicht zu den kleinen Lokalen wie der nächste Tipp.

Antico Caffè San Marco: Via Cesare Battisti 18

2. Ein weiteres historisches Kaffeehaus: das Antico Caffé Torinese direkt im Zentrum

Mitten im Zentrum, am östlichen Eck der Piazza della Borsa gelegen, an der der Corso Italia beginnt, kann man das nächste historische Kaffeehaus Triests gut und gerne übersehen: Von außen lässt hier nichts darauf schließen, welches kleine Juwel im Inneren wartet.

historische Kaffeehäuser Triest Torinese

Auch das Antico Caffé Torinese wurde zur Zeit des Ersten Weltkriegs eröffnet (nämlich kurz danach im Jahr 1919). Marmor findet man auch hier am Tresen, aber auch einen enormen Kristall-Luster, der das recht kleine Jugendstil-Kaffeehaus überschaut. Platz ist hier nur für eine Handvoll Leute. Wer aber für einen Stehkaffee gekommen ist, wird sein Plätzchen finden (oder wartet sonst kurz ab, bis die Theke wieder freigeworden ist).

Besonders haben es uns die Sitzplätze in den Fensternischen angetan – aber auch die alte Singer Nähmaschine, die zu einem Kaffeetischchen umfunktioniert wurde. Eine originelle Idee, die man auch von einem der kultigen Lokale im jüdischen Viertel in Krakau kennt.

Antico Caffè Torinese: Corso Italia 2

3. Alt-Wiener Atmosphäre im Altstadt-Klassiker: Kaffee im Caffé Tommaseo

Nicht so überlaufen wie das Caffé degli Specchi, aber ein ähnlicher Klassiker ist das Caffé Tommaseo. Dieses altehrwürdige Haus ist bereits seit 1830 in Betrieb und somit das älteste Kaffeehaus Triests.

Caffé Tommaseo

Von der Piazza dell’Unità d’Italia einmal ums Eck gelaufen – und schon darf man einen schönen Anblick auf das auch von außen ansprechende Haus sowie die angrenzende griechisch-orthodoxe Kirche an der gleichnamigen Piazza Tommaseo werfen.

Das Tommaseo ist ebenso wie das Specchi kein kleines Kaffeehaus. Neben einem geräumigen Gastraum wird aber der Kaffee auch hier an der Bar getrunken.

Neben Touristen haben wir hier viele ältere Damen gesehen. Aber auch die Triester Literaten haben hier ihre Klassiker verfasst, so z.B. Italo Svevo, aber auch in jüngerer Zeit Claudio Magris.

Caffè Tommaseo: Piazza Tommaseo 4/c

4. Edle Atmosphäre nahe des Zentrums: ein Kaffee in der Savoy Lounge

Dem Kaffeepass sei Dank: Von alleine wären wir hier nicht auf einen Kaffee hingegangen. Und auch sonst kommt anscheinend niemand auf die Idee, einen Kaffee in der Lounge des Savoy Hotels zu trinken.

Geheimtipp Kaffee Triest

Das ist allerdings ein Fehler, denn einerseits darf man dies hier absolut ungestört tun – und dann noch dazu in einem mehr als gemütlichen Ambiente. Fast würde man meinen, in eine Ausstellung geraten zu sein beim Anblick der Leselounge mit den chilligen Plüschsofas.

Unser Fazit: Wirklich ein absoluter Geheimtipp in Triest für eine kurze Pause. Wir werden wiederkommen, auch wenn es sich bei der Savoy Lounge um kein historisches Kaffeehaus Triests handelt. Von der Piazza dell’Unità d’Italia sind es übrigens gleich viele Schritte zu diesem Kaffeestopp wie ins Tommaseo…

Savoy Lounge: Riva del Mandracchio 4

5. Kurzer Stopp im typischen Triester Kaffeehaus: ein Caffé im Illy am Canal Grande

Unser erster Kaffee-Stopp in Triest, noch bevor wir uns die Kaffeepässe geholt haben: das „Illy“ direkt am Canal Grande.

Einmal Illy in Triest muss einfach sein, und das Ambiente hier am Canal passt auch ganz gut. Noch dazu, wo man bei einem Sehenswürdigkeiten-Rundgang durch Triest sowieso am Canal Grande vorbeikommen wird.

Illy Caffé: Via Gioacchino Rossini 2

6. Der Klassiker, aber leider komplett überlaufen: das Caffé degli Specchi

Hier kommt jeder Triest Besucher vorbei: die Piazza dell’Unità d’Italia, größter Platz in Europa, der zum Meer hin offen abschließt.

Caffé degli Specchi

Und hier wollen alle hinein: das Caffé degli Specchi, eines der ältesten historischen Kaffeehäuser Triests und auch das größte der Stadt – sowie das einzige der einst vier Caffés am Platz.

Ein stattlicheres Gebäude als den Palazzo Stratti, 1839 im klassizistischen Stil erbaut, wird man in Triest für eine Kaffeepause nicht finden. Heute Treffpunkt von Touristen aller Herren Länder, gingen einst Literaten, Kaufleute und Marineoffiziere hier ein und aus. James Joyce war hier, aber auch die britische Marine, die im Zweiten Weltkrieg ihr Quartier in dem Haus am zentralen Platz hatte.

Caffé degli Specchi

Historische Ereignisse wurden im Caffé degli Specchi einst auf Spiegeln dokumentiert (daher der Name). Heute ist das Caffé ein Touristenmagnet, den man auch von innen gesehen haben kann. Aber es ist eben nur eines der vielen schönen Kaffeehäuser in Triest….

Caffè degli Specchi: Piazza Unità d’Italia 7

7. Weitere historische Kaffeehäuser in Triest: vom Stella Polare bis zum Caffé Pirona

Kehren wir bei unserer kleinen Tour durch die Kaffeehäuser Triests nun noch einmal zum Canal Grande zurück – und zwar an dessen östliches Ende, das sowohl vom serbisch-orthodoxen Tempel sowie der christlichen Kirche Sant’Antonio Nuovo mit ihrem auffallenden Säulenportal begrenzt wird.

Rund um die Piazza Sant’Antonio Nuovo haben sich zwei weitere traditionsreiche Kaffeehäuser Triests einquartiert, die man – wenn man es wie in unserem Fall schon nicht hineinschafft – dann zumindest von außen bewundern sollte.

Eines dieser historischen Cafés in Triest ist das Caffé Stella Polare, von dem man aus direkten Blick auf die ionischen Säulenreihe von Sant’Antonio Nuovo hat.

Auf der anderen Seite von Kirche und Platz gibt es in der Pasticceria La Bomboniera, einem Kaffeehaus aus dem Jahr 1836, in wunderschönem Jugendstil-Ambiente Köstlichkeiten wie Sacher-, Linzer- oder Dobostorte zu genießen, die an die Zeit unter der österreichisch-ungarischen Herrschaft erinnern.

Ein weiteres traditionsreiches Kaffeehaus liegt etwas außerhalb des Zentrums im Stadtteil Largo Barriere Vecchia. Auch in der Caffè Pasticceria Pirona, einem Kaffeehaus aus 1900, in dem James Joyce seinen „Ulysses“ begonnen hat,hat sich in der Auswahl des Feingebäcks noch der Einfluss der Alt-Wiener Konditoren erhalten.

Caffè Stella Polare: Via Dante 14; Pasticceria La Bomboniera: Via Trenta Ottobre 3; Caffè Pasticceria Pirona: Largo Barriera Vecchia 12

8. Kaffee und Apfelstrudel gibt´s auch rundherum: auf einen Caffé in Muggia

Die Kaffeehauskultur Triests hört natürlich nicht an den Grenzen Triests auf. Auch rundherum wird man an die alt-österreichische Geschichte der Stadt erinnert. Allerdings nicht am Hochplateau des Triestiner Karsts, der wiederum an den slowenischen Einfluss auf die Region erinnert.

Kaffeehaus in Muggia

Wer allerdings einen Sprung ins alte Fischerdort Muggia auf der anderen Seite der Bucht einlegt, der hat auf istrischem Boden das Gefühl, wieder in Wien gelandet zu sein. Zumindest dann, wenn er im örtlichen Caffé einen Apfelstrudel zum Kaffee serviert bekommt.

Kaffeehaus in Muggia

Und klar: Ein kurzer Ausflug nach Muggia gehört bei einer Sehenswürdigkeiten-Tour durch Triest natürlich auch dazu.

Bar Tenda Rossa: Via Dante Alighieri 25, Muggia

Weitere schöne Orte in Italien


https://www.ausgeflogen.at/

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