SALZBURG MIT KINDERN besuchen: 12 Tipps für die Mozart-Stadt

12 Tipps wie man Kindern in Salzburg die klassischen Sehenswürdigkeiten verkaufen kann: von Rossknödelsammlern und zu Tode gekitzelten Frauen.


Ein Kurztrip nach Salzburg mit meiner Tochter stand an: Schließlich gehört es zum Pflichtprogramm, mit Kindern einmal in Salzburg gewesen zu sein.

Allerdings: Wie kann man den Besuch von Salzburg mit Kindern spannend machen? Was kann man in Salzburg, das wohl eher für Musik und Kultur als für Action und Abenteuer steht, Aufregendes tun? Noch dazu, wenn das Vorwissen mit Mozart und Mozartkugeln eher begrenzt ist?

Ich habe mich mit meiner Tochter auf eine Reise zu den klassischen Sehenswürdigkeiten von Salzburg begeben, die man Kindern auch SO verkaufen kann:

Salzburg mit Kindern besuchen: Was hier so nett ist

Natürlich sind wir nicht die einzigen Touristen, und natürlich ist es rammelvoll in der Getreidegasse. Aber: Trotzdem finden wir die stillen Ecken der Stadt, und das fast autofreie Zentrum lädt zum spielerischen Entdecken ein.


Übersetzt auf klassisches Sightseeing: was haben wir uns in Salzburg angesehen?

meine Sehenswürdigkeiten-Tipps für Salzburg mit Kindern: Dom und Residenzplatz, Kapitelplatz, die Festung Hohensalzburg, die Altstadt mit Getreidegasse und Altem Markt, Schloss Mirabell sowie Schloss Hellbrunn

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Tipp 1: Schnürlregen-Check: die Wettervorhersage am Residenzplatz aufsuchen

Gerade in Salzburg ist ein Wetter-Check unerlässlich. Die Stadt ist für ihren Schnürlregen bekannt. (Deswegen: Immer Regensachen einpacken!)

Aber wo kann man den Wettercheck besser durchführen als am Residenzbrunnen? Der Meeresgott am Residenzbrunnen hilft gerne weiter. Wäscht das Wasser, das aus seiner Muschelschale spritzt, seinen Rücken, bedeutet das nichts Gutes – Schlechtwetter. Wäscht es sein Gesicht: Glück gehabt, dem Sightseeing steht bei Schönwetter nichts im Weg!

Auch aus Nasenlöchern und Maul der Meerrösser im Bassin des Brunnens spritzt es gehörig. Eine Weile kann man sich hier mit Kindern schon aufhalten!

Mit Glück erwischt man auch das Glockenspiel der Neuen Residenz. 35 Glocken lassen drei mal täglich eines von 100 Musikstücken erklingen. Zu hören vormittags um 7.00 und 11.00 Uhr, und nachmittags um 18.00 Uhr.

Und gleich danach „brüllt“ auch noch der Salzburger Stier von der Festung herunter. Die spätgotische Orgel aus dem Mittelalter lässt direkt nach dem Glockenspiel eines von 9 Liedern erklingen.

Wir waren leider zur falschen Zeit am falschen Ort und haben beides verpasst – aber: auf der Festung Hohensalzburg dann einiges an Klangkulisse nachgeholt! Siehe Tipp 4.


Eltern-Info:

Der Residenzplatz mit der fürsterzbischöflichen Residenz und dem Dom sind das historische Zentrum Salzburgs (das über 1.000 Jahre als Fürsterzbistum eigenständig war – nach Rom als zweitgrößter Kirchenstaat der Welt!).

Generell stehen in Salzburgs Altstadt auf engstem Raum unzählige Barockkirchen herum, in die man Kinder natürlich auch verschleppen kann – theoretisch.

Dem Dom kann man mit Kindern allerdings schon einen Besuch abstatten, an der Decke gibt’s kunstvolle Fresken zu entdecken. Und die Tatsache, dass die (Schau)Fassade aus dem gleichen Fels wie der Mönchsberg stammt, könnten zumindest größere Kinder interessant finden. Mit Glück haben sie auch schon vom Jedermann gehört.

Tipp 2: in Salzburg mit Kindern auf Jagd nach den Rossknödelsammlern gehen

Gleich an Ort und Stelle kann dann auf Jagd nach den Rossknödelsammlern gegangen werden! Wir haben einen erwischt! (Es hat halt ein bisschen gedauert…

Natürlich finden sich die Rossknödel (wie deren Sammler) in allen Ecken der Stadt: wo gehobelt wird, fallen bekanntlich Späne bzw. Knödel. Und in einer fast autofreien Innenstadt, in der sich die Touristen bereitwillig von Pferdekutschen durch die Gegend chauffieren lassen, finden sich als Folge nicht Wenige der besagten Spuren.


Eltern-Info:

Und wo kommen die Pferde alle her? Nicht mehr von der Felsenreitschule, in der sie früher ihre Stallungen hatten. Die Pferdeschwemme daneben inkl. „Rossebändiger“ (eine historische Pferdewaschanlage) ist noch erhalten, genauso wie die Kapitelschwemme am Kapitelplatz, zu dem uns der nächste Tipp führt.

Tipp 3: die Eltern beim Schachspielen schlagen und sich dabei beobachten lassen

Ein Salzburg-Tipp für die schon etwas größeren Kinder, die des Schach-Spielens bereits mächtig sind.

Funktioniert aber auch bei den ganz Kleinen: Das Herumschieben der großen Schachfiguren fasziniert natürlich auch dann, wenn man die Regeln nicht beherrscht.

Noch dazu wenn man von einem Mann auf einer riesigen goldenen (Mozart-)Kugel beobachtet wird. Und von hunderten von Touristen, die im gleichen Moment von der Festung auf den Kapitelplatz herunterblicken. So viele 15 minutes of fame hat man selten…

Salzburg Kapitelplatz

Eltern-Info:

Was modern wirken sollte, hat in Salzburg zu einer – zumindest für mich – kuriosen Optik im Stadtbild geführt. Denn die weiten Plätze passen wollen so gar nicht ins Stadtbild der Altstadt mit ihren engen Gässchen passen. Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau hat es wahrscheinlich nur „gut gemeint“, als er die mittelalterliche Stadt zu einer barocken Residenzstadt nach italienischem Vorbild umgestalten ließ. Die Einwohner der geschliffenen Häuser von Kapitel- und Residenzplatz sahen das mit dem modernen Stadtbild sicherlich genauso.

Tipp 4: sich auf der Festung Hohensalzburg erschrecken lassen

Die Festung Hohensalzburg ist für einen Ausflug nach Salzburg mit Kindern auf jeden Fall ein TOP Erlebnis. Warum? Sie ist die größte vollständig erhaltene Burg Mitteleuropas und wurde in den 900 Jahren seit Ihres Bestehens nie erstürmt. Was verständlich ist, wenn man von unten nach oben blickt. Hoch oben thront sie über der Stadt und beeindruckt mit ihrer schieren Größe (die mittelalterliche Burg wurde in den letzten Jahrhunderten zu einer riesigen Festungsanlage erweitert).

Festung Hohensalzburg

Sollte man den Anstieg nicht zu Fuß antreten wollen: vom Kapitelplatz ist es nicht mehr weit bis zur Festungsbahn. Ist man oben angelangt, gibt’s viel zu Bestaunen:

Festung Hohensalzburg
  • einen riesengroßer Burghof, der wie in kleiner Dorfplatz wirkt: bis zu 120 Personen haben wir gelebt (zu unserer Überraschung sehen wir, dass auch heutzutage ein Haus bewohnt ist – was die zahlreichen gepflegten Blumenstöcke davor verraten)
  • den „Salzburger Stier“, eine mechanische Orgel, die den Salzburgern früher das Öffnen und Schließen der Stadttore ankündigte
  • sowie Folterkammer, Reckturm und Wehrgang (oder die fürstlichen Prunkzimmer)
  • Festung Hohensalzburg
  • Festung Hohensalzburg
  • Festung Hohensalzburg

Aber wie kann man sich jetzt erschrecken lassen?

Eigentlich hatten wir ja darauf gewartet, den Salzburger Stier brüllen zu hören. Nur, wie bereits erwähnt: Zur falschen Zeit am falschen Ort (7.00, 11.00 und 18.00 Uhr). Und am Besten hören soll man den Stier ja vom Kapitelplatz.

Allerdings: Ganz falsch waren wir nicht, Lärm gabs trotzdem genug: Wir durften uns ohne Vorwarnung von den „Festungsprangerstutzenschützen“ erschrecken lassen! (Was für ein Wort – am Besten für den nächsten Spieleabend merken. Noch was Kurioses: zu Weihnachten dürfen die Festungsprangerstutzenschützen sogar das Christkindl „anschießen“!)

Gesehen haben wir die Schützen nicht, dafür aber den Rauch, den sie beim „Fronleichnams-Schießen“ hinterlassen haben. Und laut wars, sicher auch laut genug für die „die da unten“.

  • Festung Hohensalzburg
  • Festung Hohensalzburg

„Die da unten“ haben sich dann umgehend revanchiert – die Schnalzer haben wir nämlich zuerst geHÖRT, bevor wir auf den Max Reinhardt Platz runtergesehen haben.

Schnalzer Salzburg

Wer die Festtags-Schreckerei nicht erwischt (Schützen und Schnalzer performen nur an bestimmten Feiertagen), kann sich in Salzburg mit Kindern immer noch im Marionettenmuseum erschrecken lassen – Erzbischof Wolf Dietrich wartet schon….

Marionettenmuseum Festung Hohensalzburg

Eltern-Info:

Wer nach der Besichtigung der Burg das Hirn sowie die Kinder auslüften möchte, kann am Felsenrand entlang zum Museum der Moderne hinüberwandern, im „m32“ einen Cafe mit Blick auf die Stadt genießen und von dort hinuntergehen (oder mit dem Aufzug hinunterfahren).

Die Festungsbahn befindet sich beim Stiegl-Keller, es gibt Basis-Tickets für Auf- und Abfahrt mit Audioguide oder Kombi-Tickets inkl. Besichtigung der Fürstenzimmer im „Hohen Stock“ (fürstliches Palais). Ticket-Infos hier.

Tipp 5: der Sache mit den sieben zu Tode gekitzelten Frauen auf den Grund gehen

Für diejenigen, die mit der Festungsbahn hinunterfahren, bietet sich gleich die nächste Action an. Dicht am Mönchsberg liegt der Petersfriedhof – der schon für sich ein Hingucker ist. Man braucht sich nur die Inschriften bzw. Jahreszahlen der Gräber anzusehen.

Eines der Gräber sticht allerdings hervor – nein, es sind gleich mehrere, die da nebeneinander gruppiert sind. Und das Besondere sind die Todesjahre der Ehefrauen von Lorenz Stumpfögger. Richtig gelesen, EhefraueN. Angeblich soll besagter Stumpfögger seine sieben Frauen zu Tode gekitzelt haben!

Was gruselig klingt, entpuppt sich dann jedoch als Sage. Es waren nicht sieben, sondern „nur“ vier Ehefrauen, die dem Herrn Stumpfögger weggestorben sind. Die fünfte hat ihn dann überlebt. Die ersten vier Ehefrauen wurden allerdings nicht von ihm zu Tode gekitzelt, sondern sind leider im Kindbett gestorben. Also eine recht traurige Geschichte.


Eltern-Info:

Gleich am Rand des Friedhofs lassen sich die Katakomben bewundern, die in den Fels gehauen wurden – ein Rückzugsort der Eremiten des Klosters St. Peter.

Tipp 6: auf die Suche nach dem Almkanal gehen

Einen Kanal haben wir in Salzburg bis dato nicht bemerkt. Und eine Alm auch nicht. (Eine Alm mitten in der Stadt?)

Aber es gibt ihn, den Almkanal. Er fließt u.a. durch den Mönchsberg – bzw. wurde für sein „Flussbett“ im Mittelalter ein Stollen durch den Berg getrieben. Die Öffnung findet man gleich in der Nähe, und zwar bei der Mühle St. Peter.

Almkanal
bis 1968 hat das Rad die Klostermühle angetrieben

Eltern-Info:

Der unterirdische Kanal, der durch Salzburg fließt – im Volksmund „Alm“ genannt – entspringt im Berchtesgadener Königssee. In Salzburg ist dann Schluss, die Kraft des Wassers wird u.a. für die Klimaanlage des Festspielhauses genutzt.

Den Almkanal selbst bekommt man übrigens nur äußerst selten zu Gesicht, und zwar bei der alljährlichen „Almabkehr“. Die AlmABKEHR ist kein AlmABTRIEB, sondern die „Auskehrung“ des unterirdischen Kanals. Schließlich muss auch hier mal richtig durchgeputzt werden. Führungen finden alljährlich im September in der Unterwelt des Mönchsbergs statt.

Tipp 7: die Altstadt in Salzburg mit Kindern spielerisch entdecken

In die Salzburger Altstadt wollen alle. Vorrangig in die Getreidegasse, um Mozarts Geburtshaus zu besuchen. Gerade für kleinere Kinder kann der Massenauflauf an Touristen bei der Hausnummer 9 jedoch zu stressig sein.

Da reicht ein einfaches Labyrinth-Spiel. In den Durchhäusern kann man sich in Salzburg mit Kindern nämlich so richtig schön verstecken – bzw. erkunden, bei welchem Haus man wieder in der Getreidegasse herauskommt. Auch für neugierige Eltern ganz fein, die dann die Innenhöfe der Durchhäuser inspizieren können. Zu sehen gibt’s hier nämlich überall was.

Zu sehen gibt’s aber auch viel beim „Ich seh ich seh was du nicht siehst“-Spiel: Vor allem, wenn man die Köpfe in die Höhe streckt.

  • in Kinderhöhe: Die Hauszeichen, die hier „Wandarme“ heißen. Sogar McDonalds hat eines…
  • in Elternhöhe – bzw. ein bisschen weiter oben: die Seilwinden der Handelshäuser samt Jahreszahlen, die an vielen Häusern zu entdecken sind
  • Getreidegasse
  • Getreidegasse
  • Getreidegasse
  • Getreidegasse

Eltern-Info:

Das Mozart-Geburtshaus steht in der Getreidegasse, Hausnummer 9. Nicht wirklich zu verfehlen. Einfach den Japanern nach…

Tipp 8: Süßigkeiten naschen, die es nur in Salzburg gibt

Und damit meine ich nicht nur die berühmten Salzburger Mozartkugeln!

Ich wusste es lange nicht: Die ECHTEN bekommt man nur in Salzburg! Hier wurden sie schließlich erfunden – und zwar in der Konditorei Fürst am Alten Marktplatz. Und mit den Echten sind nicht die in der gold-roten Verpackung gemeint. Ob die Echten auch die Besten sind, ist natürlich Geschmackssache. Also am Besten mit den Kindern kosten gehen!

Was man sonst auch nur in Salzburg bekommt: Das erste Bio-Schafsmilcheis Österreichs! Auch hier gilt wieder: Einfach kosten!

Eisl Eis

Eltern-Info:

Die Konditorei Fürst am Alten Marktplatz kann man nicht verfehlen. Und auch das Tomaselli gibt’s nur in Salzburg, wenns ein guter Kaffee mit schönem Ausblick sein soll. Das Bio-Schafsmilcheis von Eisl Eis gibt’s in der Getreidegasse 22, im Durchgang vom Cafe Mozart zum Wilden Mann. Von hier wärs dann auch nicht mehr weit zum Sternbräu mit seinem wunderschönen Biergarten. Dort ists auch für Kinder fein.

Tipp 9: sich in Salzburg mit Kindern durch einen Felsen durchzaubern

Das hat nicht jede Stadt zu bieten: Die Salzburger Altstadt ist von Bergfelsen umgeben. Und wie kommt man da jetzt durch? Natürlich kann man sich nicht wirklich durchzaubern. Schön wärs. Aber es ist faszinierend, zuzusehen, wie der O-Bus durch den Felsen fährt. (Zumindest wenn man kein Salzburger ist, denn die kennen das ja.) In dem Fall durchs Neutor. Noch dazu mit Oberleitung.

Salzburg mit Kindern

Natürlich kann man sich auch selbst in den Bus setzen, was sich für müde Kinderbeine anbietet (eine Runde um die Stadt gefällig?).


Eltern-Info:

Das Neutor, ein früheres Stadttor durch den Mönchsberg, ist der älteste Straßentunnel Österreichs und führt durch den Mönchsberg hindurch.

Dass das Salzburger Stadtbild ein Unikum ist, haben wir bereits gesehen. Die Altstadt wurde teilweise in den Berg hineingebaut. Zu bemerken an der Festung, die mit dem Fels verschmolzen ist. Aber auch bei der Felsenreitschule und am Festspielhaus, für deren Ausbau der Mönchsberg gesprengt wurde. Das Fels-Konglomerat ist auch gut an der Außenwand des Doms zu erkennen, die Nagelfluh-Fassade ergibt ein fast übergangsloses Bild zur Felswand.

Apropos Fels: Das hat wieder nur diese Stadt zu bieten. Hier gibt’s ganz spezielle Reinigungskräfte. Für die Entfernung von lockerem Gestein und Wurzeln auf den Felsen sind nämlich die „Bergputzer“ zuständig.

Tipp 10: eine Zwergen-Zauberflöten-Pause einlegen

Über den Makartsteg geht’s auf die rechte Seite der Salzach. Die Eltern wollen wahrscheinlich zu Schloss Mirabell, um dort im wunderschönen Barockgarten zu flanieren.

Salzburg mit Kindern

Perfekter Pausen-Stopp! Passenderweise gibt’s dort auch

  • den Irrgarten, in dem man sich mal herrlich verlaufen kann/darf
  • ums Eck: den Zauberflöten-Spielplatz mit Vogelkarussell, Tanzglockenspiel und Prüfungstempel
  • gleich daneben: den Zwergerlgarten, in dem unter den buckligen Zwergen die perfekten Look Alikes zu den Eltern gesucht werden können

Eltern-Info:

Schloss Mirabell wurde 1607 als „Schloss Altenau“ für die Geliebte von Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau errichtet. Sein Nachfolger Marcus Sitticus taufte das Liebesschloss der ungebührlichen Verbindung (der 15 Kinder entsprungen waren) auf den heutigen Namen um. Heute beherbergt Schloss Mirabell Rathaus und Standesamt (mit dem bekannten Marmorsaal) sowie ein Palmenhaus im wunderschönen barocken Garten.Von der Stiege zum Bernhard Paumgartner Weg (Rosenhügel) hat man übrigens einen perfekten Postkartenausblick über den Mirabell-Garten zur Festung Hohensalzburg.

Der Marmorsaal des Schlosses sowie das Palmenhaus sind frei zugänglich. Der Zauberflötenspielplatz sowie der Zwergerlgarten liegen gleich daneben.

Tipp 11: bei Regen in Salzburg mit Kindern: im „Haus der Natur“ die Zeit vergessen

Was tun bei Regen? Ein guter Tipp, der im ersten Moment für Kinder nicht spannend klingt, ist das Haus der Natur. Unerwarteterweise sind die Kleinen aber schwer wieder herauszubekommen aus der vermeintlich langweiligen Belehrungsinstitution. Denn eigentlich ist es ein Haus der Experimente. Woanders hätte man daraus ein „Haus der Technik“ gemacht. Ob Dinosaurier, Raumfahrt oder menschlicher Körper, vor allem die Experimente habens den Kindern angetan und können für stundenlange Abwechslung sorgen.

  • Haus der Natur
  • Haus der Natur

Eltern-Info:

Und auch für die Eltern gibt’s genug zu sehen, wenn auch in anderen Museen.

Nicht weit davon entfernt lädt das Spielzeugmuseum ein, vor allem die ganz Kleinen können sich bei Spiel und abwechslungsreichem Programm austoben:

Haus der Natur: Öffnungszeiten und Preise

Tipp 12: DER Klassiker in Salzburg mit Kindern: sich in Hellbrunn nassspritzen lassen

DER Klassiker, der bei einem Besuch von Salzburg mit Kindern nicht fehlen sollte: Die Wasserspiele in Hellbrunn. Kreisch-Alarm!

Bei den Führungen wird natürlich darauf geachtet, dass nicht nur die kleinen Kindern, sondern auch die „ganz ganz Großen“ in den Genuss der Wasserspiele kommen! Wir sind ALLE nass geworden, denn nicht jede Figur ist als Wasserfalle zu erkennen…

Schloss Hellbrunn

Neben den netten Anlagen (Grotten, Brunnen etc.) ist vor allem faszinierend zu sehen, welche Wasser-Automaten es damals schon gegeben hat.

  • Salzburg mit Kindern
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Eltern-Info:

Hellbrunn wurde als Sommerschloss für Fürsterzbischof Markus Sitticus errichtet, der sich mit den Wasserspielen einen Spaß mit seinen Gästen gemacht hat.

Sehenswert ist auch ein kurzer Blick ins Schloss selbst, z.B. ins Musikzimmer in Form eines Oktogens..

Salzburg mit Kindern

Den hinteren Teil des Schlossparks hätten wir gerne erkundet (weitläufig, nicht überlaufen, naturnah).

Zumindest den Rückweg in die Stadt haben wir zu Fuß angetreten. Man flaniert über die Hellbrunner Allee durchs Nonntal, vorbei an diversen kleinen Schlossanlage wie Schloss Freisaal, Frohnburg, Emsburg und Emslieb.

Hellbrunn Öffnungszeiten und Preise. Buslinie 25 fährt direkt aus dem Salzburger Zentrum zum Schloss. Gleich hinter Schloss Hellbrunn liegt auch der Salzburger Zoo.

gut zu wissen: meine Tipps für Salzburg mit Kindern

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