Der Semmering BAHNWANDERWEG: eine Trainspotting-Wanderung

21 Kilometer zu Fuß vom Semmering bis nach Payerbach: von Viadukten, pfeifenden Zügen und herrlichen Postkarten-Ausblicken am Bahnwanderweg.


Nicht nur einmal sind wir mit dem Zug von Wien nach Graz gefahren. So richtig aus dem Fenster geschaut haben wir dabei aber nicht. Diesmal allerdings schon – nämlich ganz bewusst. Und sind danach wieder zurück marschiert: am Bahnwanderweg von Semmering nach Payerbach.

Auf Schusters Rappen erlebt man die Semmeringbahn auch gleich viel intensiver: Viadukte auf die man hinunterschaut – oder unten denen man hindurchspaziert. Pfeifende Züge, die sich durch die Postkartenlandschaft schlängeln. Und eine wunderschöne Bergwelt drumherum.

Den Zauber des Weltkulturerbes Semmeringbahn kann man am Bahnwanderweg wirklich am Besten erleben. Wir können diesen Wander-Tag nur wärmstens weiterempfehlen.

AusgeWandert am Bahnwanderweg: zu Fuß von Semmering bis nach Payerbach

Von Wien nach Triest – über den Semmering

Die Semmeringbahn bezeichnet das Teilstück der Südbahn zwischen Gloggnitz und Mürzzuschlag. Auf 42 Kilometern schmiegt sich die Bahn in mehreren Kurven durch die Landschaft. An den Hängen von Weinzettelwand und Pollereswand geht’s durch 14 Tunnels, 16 Viadukte und über unzählige Steinbrücken. Eine Strecke durch unwegsames Gelände, die auf direkter Linie um die Hälfte kürzer wäre.


Ein Glanzstück an Ingenieurskunst

Wo heute Bahn, Serpentinenstraße oder Schnellstraße den Semmeringpass bezwingen, stellte die Erklimmung des wichtigen Gebirgspasses in früheren Zeiten ein schwieriges Unterfangen dar. Nicht die geringe Passhöhe von 984 Metern war das Problem, sondern die Schluchten und Gräben rund um Schottwien und Breitenstein.

Kaiser Karl VI. schaffte mit der ersten Straße über die Passhöhe 1728 Abhilfe.

Im 19. Jahrhundert folgte die Bahn. Die ersten Teilstücke der Südbahn zwischen Wien und Gloggnitz bzw. Mürzzuschlag und Graz waren bereits 1842 bzw. 1844 eröffnet worden, das Revolutionsjahr von 1848 beschleunigte den Bau der Strecke über den Pass.

Der venezianische Ingenieur Carlo GhegaÜ40 Generationen ein Begriff vom alten „Zwanziger“-Schein – schuf in nur sechs Jahren das Mittelstück.

1854 wurde die Semmeringbahn durch Kaiser Franz Joseph eröffnet. Der Semmeringpass wurde zum höchsten auf Schienen erreichbaren Punkt der Erde. Bereits drei Jahre später war Wien schlussendlich mit seinem Außenhandelshafen Triest verbunden.

Und heute? Soll die Fahrt gen Süden durch den Semmering Basistunnel noch schneller werden.

1. die Strecke: 21 Kilometer Bahnwanderweg vom Semmering nach Payerbach

Ein Stück dieses historischen Wegs wollten wir entlangspazieren. Und haben uns für die Strecke am Bahnwanderweg zwischen Semmering und Payerbach entschieden.

Für die 21 Kilometer nach Payerbach haben wir die veranschlagten sechs Stunden gebraucht: denn neben den herrlichen Aussicht-Stops auf die Postkartenlandschaft des Semmerings mussten wir weitere unzählige Pausen als Trainspotter, Viadukt-Inspizienten und Kaffee-Genießer einlegen…

Bahnwanderweg Semmering

Die Etappen des Semmering Bahnwanderwegs

Der Bahnwanderweg ändert nach etwa der Hälfte der Strecke seinen Charakter.

Teil 1 – 9 Kilometer bis Breitenstein: der architektonisch interessante Part führt aus dem Kurort heraus an zahlreichen technischen Meisterleistungen (Viadukte und Tunnel) und viel Wald vorbei

Teil 2 – 12 Kilometer bis Payerbach: ab Breitenstein eröffnen sich ständig neue Aussichten auf das herrliche Bergpanorama des Semmering

2. die Highlights am Bahnwanderweg

  • Zu Beginn des Semmering Bahnwanderwegs begeistert vor allem die einzigartige Architektur des Luftkurorts: mit Blick auf die wunderschönen Belle Epoque-Villen wandert sichs einfach schön. Aber auch in Küb finden wir wunderschöne Villen mit geschnitzten Holzerkern und Spitztürmchen vor.
  • Die Landschaft hat im ersten Teil wahrlich Erhabenes zu bieten: eine fast schon inszenierte herrliche Postkartenlandschaft rund um Pollereswand & Co, und zusätzlich duftet der Waldboden.
  • Natürlich müssen die Viadukte dann nicht nur von oben, sondern auch von unten inspiziert werden.
  • Nicht nur einmal werden wir zu Trainspottern und warten minutenlang auf den nächsten unter uns vorbeifahrenden Zug – optimalerweise bei der Überquerung eines Viadukts. Ein Zischen kündigt den Zug an, bis er in einen Tunnel einfährt. Modelleisenbahn-Feeling pur!
  • Im zweiten Teil des Wegs wird es definitiv ruhiger: wir sind ab Breitenstein fast alleine unterwegs, außer uns sind nur Kühe zu sehen – und auch zugtechnisch wird’s wieder ruhiger.
  • Genuss pur: den ersten Kaffee-Stop müssen wir bereits nach vier Kilometern einlegen, weil wir an der sympathischen Labestelle unmöglich vorbeispazieren können….

3. Anreise mit der Semmeringbahn

Wir besteigen die Semmeringbahn am Bahnhof Payerbach: zu Kaiserzeiten DER Reise-Hotspot der Sommerfrischler, der sogar über einen eigenen Hofwartesaal für die Kaiserfamilie verfügte.

Heutzutage: ein Hotspot für Wanderer wie uns, die ihre moderne Kutsche (=Auto) am Bahnhofsparkplatz abgestellt haben.

Das erste Bahn-Highlight folgt sogleich: wir überqueren den Kehrviadukt über die Schwarza, den längsten Viadukt der Semmeringbahn mit 228 Meter Länge und 13 Bögen. Der Weg windet sich nun in einer Schleife zurück in Richtung Gloggnitz.

Nach einer weiteren Kehre wird’s schön: nach Schottwien/Klamm dürfen wir durch die Fenstergalerie des Weinzetteltunnels die vorbeiziehende Landschaft betrachten.

Die nächste Kehre windet sich bei Breitenstein durch die Adlitzgräben. Hier warten Krauseltunnel, Krauselklauseviadukt, Pollereswandtunnel und Kalte-Rinne-Viadukt auf uns. Der Blick auf den Wolfsbergkogel zeigt die nahe Ankunft an.

Nach dem letzten imposanten Viadukt über den Unteren Adlitzgraben fahren wir am Bahnhof Semmering ein, dem Ausgangspunkt des Bahnwanderwegs.

4. Start des Bahnwanderwegs im Kurort Semmering

Neben uns spuckt der Zug noch viele weitere Wanderfreudige aus – die ersten Meter verlaufen daher im Trott. Spätestens nach dem 20-Schilling-Blick werden sich die Spuren aber verlaufen, wie wir noch feststellen werden.

Der „Kinderbahnhof Semmering“ liegt noch direkt neben den Gleisen, danach verschwinden die Gleise im Tunnel. Spätestens hier kann man einen Abstecher zum legendären Südbahnhotel machen (und über die Höhenstraße zum Semmeringpass wieder retour zum Bahnhof gehen). Der klimatisch bedingte Ort ließ nach der Erschließung der Eisenbahn vor allem zu Beginn des 20. Jahrhunderts einen regelrechten Sommerfrische-Boom entstehen. Die Grand Hotels am Semmering sowie zahlreiche Villen erzählen noch heute vom Glanz vergangener Zeiten.


mehr zur Sommerfrische am Semmering

Sommerfrische Semmering

Den Kurort Semmering habe ich mir bei einem weiteren Besuch genauer angesehen: 8 etwas andere Tour-Vorschläge für die Sommerfrische am Semmering

5. vom Semmering bis zum Bahnhofswärter-Kaffee

Über den Bahnhof Wolfsberg erreichen wir den Wolfsbergkogel. Unübertroffener Eyecatcher ist die Jugendstilfassade des Kurhauses, das imposant in den Hang gebaut wurde.


der Klassiker: den 20-Schilling-Blick am Semmering wollen alle sehen

Unter dem Kurhaus vorbei führt der Weg in den Wald hinein – vorbei an der Doppelreiter Aussichtswarte zum Highlight und Wahrzeichen der Semmeringbahn: dem 20-Schilling-Blick. Das Kalte Rinne Viadukt kennt jeder Ü40-Österreicher mehr als gut. Nicht nur den Geldschein, sondern auch eine Briefmarke zierte der schöne Anblick.

Die Semmeringbahn gräbt sich nach dem Kalte Rinne Viadukt ihren Weg durch Pollereswand, KrauselklauseViadukt und Krauseltunnel. Etwas später werden wir das Ensemble dann noch von unten inspizieren.


Persönliches Highlight für uns: nach diesem Aussichtsstop geht es am Bahnwanderweg jetzt in etwas ruhigerem Ambiente weiter, die Masse der Besucher bewegt sich wieder zurück zum Semmering.

Wir folgen wieder den Gleisen und ziehen eine schöne Schleife am Apartmenthotel „Sonnhof“ vorbei: Jener Betonburg, die sich uns schon vom Zug aus, vom 20-Schilling-Blick und auch vom Weg selbst aus unübersehbar in den Blick geschoben hat. Der Weg zum nächsten Viadukt führt am Golfplatz vorbei in den Wald. Doch bevor es für uns weitergeht, müssen wir noch einen Stop einlegen.


diese Kaffeepause muss sein

Wir haben zwar erst ein Viertel des Bahnwanderwegs absolviert (bzw. die Hälfte des Wegs nach Breitenstein), aber in „Hinterholz 9“, einem 170 Jahre alten Bahnhofswärterhäuschen, müssen wir einfach eine Pause machen! Auch wenn diese nach 4,7 Kilometern etwas früh daherkommt….

55 dieser Häuschen, die als Dienstraum und Wohnung für die Bahnhofswärter dienten, sind auf der Strecke zwischen Gloggnitz und Mürzzuschlag aufgestellt. Der Standort bietet perfekte Sicht auf die Strecke: unter uns fährt gerade ein mit Holz beladener Zug in den Tunnel ein.

Der sympathische Wirt der Labestation, der das einfache Hütterl vor 10 Jahren übernommen hat, erzählt uns bei herrlichem Häferlkaffee und Kuchen von vergangen Zeiten, als noch bis zu 5.000 Wanderer im Jahr vorbeikamen. Heutzutage sind davon noch 1.500 geblieben…

6. weiter nach Breitenstein am Bahnwanderweg

Im nächsten Streckenabschnitt nach Breitenstein erwarten uns dann die architektonischen Highlights.

Los geht’s mit der „Fleischmann-Brücke“, dem Viadukt über den Unteren Adlitzgraben. Bis zu 10.000 Arbeiter waren in den Adlitzgräben eingesetzt. Beim Fleischmann-Viadukt wurde ein Arbeitslager samt Hütten und Gerätschaft nachgebaut.

Auf den Viadukt, durch den wir noch soeben durchspaziert sind, blicken wir nach ein paar Höhenmetern von oben hinunter. Der Weg führt nun am Waldrand zwischen Latschen vorbei. Und wir warten auf die pfeifende Bahn, die unter uns vorbeizischt.

  • Viadukt über den Unteren Adlitzgraben
  • Viadukt über den Unteren Adlitzgraben
  • Bahnwanderweg Semmeringbahn
  • Viadukt über den Unteren Adlitzgraben

Nach einem kurzen Waldstück dürfen wir das nächste Highlight ins Visier nehmen: das bekannteste Viadukt der Semmeringbahn.


Die Jausenstation im nächsten Bahnwärterhäuschen beim Ghega-Museum lassen wir aus: das Angebot würde locken (Kesselgulasch!), passt aber noch nicht auf den soeben genossenen Kaffee. Wir verlassen den Wald und widmen uns nun dem Viadukt über die Kalte Rinne.


wo es sich überschlägt: Kalte Rinne-Viadukt, Pollerestunnel & Krauselklause-Viadukt

Beim Kalte-Rinne-Viadukt erfolgte 1853 der letzte Zusammenschluss der einzelnen Bauabschnitte der Semmeringbahn. Mit 46 Metern Höhe auf zwei Etagen (unten 5, oben 10 Gewölbe) und 184 Metern Länge macht das Viadukt einen wahrlich beachtlichen Eindruck auf uns Wanderer.

  • Kalte-Rinne-Viadukt
  • Kalte-Rinne-Viadukt
  • Kalte-Rinne-Viadukt
  • kt über die Krauselklause
  • kt über die Krauselklause

Die Semmeringbahn gräbt sich ihren Weg hier durch die Pollereswand. Nach dem Tunnel folgt das nächste Bauwerk: das Viadukt über die Krauselklause. Dieses Viadukt sticht aufgrund seiner Optik hervor: ein schöner Ziegelabschluss auf der oberen Etage, und noch dazu gerade statt gebogen.

Der Krauseltunnel beendet das Ensemble – mit nur 13 Metern der zweitkürzeste Tunnel Österreichs.

7. von Breitenstein bis zum Kreuzberg

Ab Breitenstein beginnt der zweite Abschnitt unserer Semmering Wanderung am Bahnwanderweg: Neun Kilometer haben wir bereits hinter uns gebracht, weitere 12 liegen noch vor uns.

Wenn wir gedacht haben, den spektakulären Teil hinter uns gelassen zu haben, werden wir nun eines Besseren belehrt: ab nun verzaubert nicht Technik, sondern Natur. In Breitenstein öffnet sich ein wunderbares Panorama mit Blick auf die Villen am Semmering und den gegenüberliegenden Sonnwendstein. Die beste Aussicht am ganzen Bahnwanderweg.

  • Ausblick Bahnwanderweg Bergpanorama Semmering Sonnwendstein
  • Ausblick Bahnwanderweg Bergpanorama Semmering Sonnwendstein
  • Ausblick Bahnwanderweg Bergpanorama Semmering Sonnwendstein
  • Ausblick Bahnwanderweg Bergpanorama Semmering Sonnwendstein
  • Ausblick Bahnwanderweg Bergpanorama Semmering Sonnwendstein

Nachdem wir den Bahnhof Breitenstein passiert haben, landen wir am Ortsende auf einem herrlichen Flecken voller Wiesen und Weiden. An der Weggabelung setzen wir unseren Weg gegenüber der Weinzettlwand fort, die hier steil und spitz aus der Breitensteiner Talsenke ragt. Durch den riesigen Brocken führt heute das mit 688 Metern Länge längste Tunnelstück zwischen Gloggnitz und dem Semmering.

Ein einzigartiges Ensemble bietet auch das nächste Bild: zwei Eyecatcher dicht aneinander, der alte im Vordergrund alt, der moderne im Hintergrund. Zu Burg Klamm, der Grenzbefestigung aus dem Mittelalter, kann es keinen stärkeren Kontrast als die Schnellstraße S6 geben. Dahinter dann Göttliches: die Zwiebeltürme von Maria Schutz.

Nun führt der Weg bergab in Richtung Bahnhof Klamm, vorbei am gut besuchten Mostheurigen Althammerhof.

8. das letzte Stück am Bahnwanderweg bis Payerbach

Am Kreuzberg angelangt halten wir uns links in Richtung Payerbach. Ein Forstweg führt durch den Wald, auch hier geht es wieder bergab. Küb begrüßt uns mit der Waldwinkelstraße entlang eines glucksenden Bächleins.


ein letztes Mal Trainspotting am Bahnwanderweg

Noch einmal dürfen wir durch wunderschöne Semmering-Architektur spazieren. Küb ist ein wahres Kleinod, hier reihen sich viele holzgetäfelte Villen mit geschnitzten Holzerkern und Spitztürmchen aneinander. Küb hat auch eine historische Sehenswürdigkeit zu bieten: nicht nur Bahnfreunde werden hier fündig, sondern vor allem Philatelisten. Im einzigem Postamt aus Kaiserszeiten kann man sogar einen alten Telegrafenschalter bewundern.

Ein letzter Berührungspunkt mit der Semmeringbahn darf hier noch sein: Direkt an der Trasse, gegenüber des Bahnhofes, lassen wir noch ein letztes Mal die Züge an uns vorbeiziehen. Neben der Bahnböschung treten wir dann das letzte Wegstück an.

9. Endstation der Wanderung am Semmering: Payerbach

Was in Küb die Waldwinkelstraße war – nämlich erstes Siedlungsgebiet – ist in Payerbach die Weinwegsiedlung. Kein Wunder: kann man in Payerbach doch tatsächlich Weine aus Anbaugebieten von Wien bis Triest verkosten – zum Beispiel den „Gurgelkratzer“ (er heißt tatsächlich so). Und zwar im „Vinodukt“, das sich im Schwarzaviadukt befindet, das wir ja bereits von der Anreise kennen.

Vorbei an Park und Musikpavillon im Jahrhundertwende-„Laubsägestil“, und vorbei am Einstieg in den Schwarzatal-Radweg sowie Wasserleitungsweg, kommen wir am Ausgangspunkt unserer kleinen Reise an.

gut zu wissen: meine Tipps für den Bahnwanderweg rund um den Semmering

  • der Weg
    Die Route von Semmering nach Payerbach ist optimal: ab Breitenstein geht’s eigentlich nur mehr leicht bergab (bis dahin gibt’s nur einen kurzen steilen Anstieg bei der Fleischmann-Brücke über den Unteren Adlitzgraben). Die Beschilderung am Bahnwanderweg erfolgt durchgehend. Auch zahlreiche Infotafeln zu den Viadukten, Tunnels und zum Bau der Semmeringbahn finden sich am Weg. Ein Streckenüberblick findet sich im Folder zum Bahnwanderweg (bestellen bzw. hier downloaden).
  • Anreise
    Wir haben das Auto am Bahnhof Payerbach geparkt und sind per Zug zum Bahnhof Semmering angereist (Tipp: am Besten links zur Fahrtrichtung sitzen). Wichtig, v.a. für eine etwaige Rückfahrt: das Intervall für die Regionalzüge zwischen Semmering und Payerbach beträgt normalerweise zwei Stunden!
  • wie verkürzen bzw. einzelne Teilstücke des Bahnwanderwegs
    Vom Kurort Semmering ist man in einer guten Dreiviertel Stunde am 20-Schilling-Blick. Als „Zauberblick“-Runde kann man diesen Spaziergang als Rundtour bis zur Passhöhe ausdehnen (8 Kilometer). Am Kalte Rinne-Viadukt kann ein 1,7km langer Rundweg an der Pollereswand erwandert werden. Ab Breitenstein führt eine Variante des Bahnwanderwegs über den Loosberg. Der Bahnwanderweg kann ab dem Semmering natürlich auch in Richtung Mürzzuschlag erwandert werden (17 Kilometer).
  • Geschichte und Zukunft
    Im Bahnhof Semmering informiert ein kleines Museum zum Bau der Semmeringbahn. Im Ghega-Museum, das direkt am Weg liegt, gibt’s Wissenswertes zum Erbauer. Eisenbahnfans sind im Südbahnmuseum in Mürzzuschlag bestens aufgehoben. Zum Bau des Semmering Basistunnels gibts Infoboxen in Mürzzuschlag und Gloggnitz.

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