HALL IN TIROL: feines Städtchen mit großer Geschichte
Ein Altstadt-Bummel, der von Salzabbau und Münzprägung erzählt: Sehenswürdigkeiten in Hall in Tirol – plus ein Wandertipp. (Werbung)
Hall in Tirol? Daran war ich bisher immer vorbeigefahren. Kein Wunder, liegt die Stadt doch direkt neben Innsbruck. Dabei lohnt sich ein Stopp: Salz und Münzprägung haben Hall einst groß gemacht, heute begeistert die Stadt mit einer historischen Altstadt, die doppelt so groß ist wie jene von Innsbruck.
Gleichzeitig ist Hall erstaunlich lebendig. Kleine Lokale, volle Schanigärten und mediterran anmutendes Flair sorgen dafür, dass man hier gerne länger sitzen bleibt.
Wer dann noch Lust auf Natur hat, findet rund um Hall jede Menge Möglichkeiten – schließlich wird das hübsche Städtchen auf beiden Seiten des Inntals von einer beeindruckenden Bergwelt eingerahmt.
Nicht unbedingt der klassische Ort für einen Tirol-Urlaub, aber gerade deshalb ein besonders netter Geheimtipp.
2. Auf den Spuren des Salzabbaus: im Haller Bergbaumuseum
3. Am Stiftsplatz: zwischen Damenstift und Jesuitenkirche
4. Die Münze Hall: wo der Haller Guldiner Weltgeschichte schrieb
5. Am Inn: wo Halls Salzgeschichte weitergeht
6. Die Stadt kann Genuss: meine Einkehr-Tipps für Hall in Tirol
7. Rund um Hall in Tirol: schöne Orte von Thaur bis Wattens
8. Bergluft schnuppern: Wandern zwischen Karwendel und Tuxer Alpen
9. Feinschmecker aufgepasst: mit dem Rad durch den Gemüsegarten Tirols
10. Der Klassiker in Hall-Wattens: Ausflug zu den Swarovski Kristallwelten
Meine Tipps für die Region Hall Wattens: Anreise und Öffis, Übernachtungs-Tipp
Die Haller Altstadt: ein unerwartet feines Platzerl!
Wer in Hall ankommt, entdeckt ihn sofort: den Münzerturm. Und auch weitere Türme prägen das Stadtbild, noch bevor man überhaupt die Altstadt Halls betritt.

Dort angekommen, verliert man sich schnell in den mittelalterlichen Gassen – und davon gibt es in Hall besonders viele. Kein Wunder, dass sich Hall zu den schönsten Kleinstädten Österreichs zählen darf. Was man vielleicht nicht erwartet hättet: Hall besitzt die größte Altstadt Westösterreichs, die sogar doppelt so groß wie jene von Innsbruck ist.
1303 zur Stadt erhoben, war Hall im Mittelalter das wirtschaftliche Zentrum Nordtirols. Salz und Münzprägung machten die Stadt vor allem im 15. und 16. Jahrhundert in ganz Europa bedeutend. Erst als Innsbruck zur Residenzstadt wurde, verlor Hall an Bedeutung.





Was geblieben ist, ist eine gut erhaltene Altstadt. Viele Häuser entstanden nach dem großen Stadtbrand von 1447 und wurden später barockisiert. Typisch ist der Inn-Salzach-Stil: massive, hochgeschlossene Steinhäuser, geschlossene Häuserzeilen, Erker, Rundbogenöffnungen und die charakteristischen Grabendächer, die von der Straße aus kaum zu erkennen sind. Dazu kommen sichtbare Fallrohre und Erdbebenpfeiler.





Früher hatte jedes Handwerk seine eigene Gasse – sogar zwei Fassergassen gab es, was die Bedeutung dieses Handwerks für den Salzhandel zeigt.


Heute sind es vor allem kleine Geschäfte, Boutiquen und Lokale, die die Gassen beleben. In den vielen Schanigärten sitzt man draußen und lässt den Tag gemütlich vorbeiziehen. Dazu kommen Zunftzeichen an den Fassaden und farbenfrohe Lampenschirme, die das ohnehin hübsche Stadtbild noch besonderer machen.



Und dann blitzt da, zwischen den Gassenfluchten, immer wieder das mächtige Karwendelgebirge durch. Da bleibt man gerne noch etwas länger – denn rund um Hall gibt es neben der schönen Altstadt auch jede Menge Möglichkeiten für Aktivitäten in der Natur. Was man in und rund um Hall in Tirol erleben kann? Nun, so einiges.
Mein Sehenswürdigkeiten-Rundgang durch Haller Altstadt: die Route
Wie legt man einen Rundgang durch die Altstadt von Hall in Tirol am besten an? Am besten teilt man ihn in zwei Bereiche: Zuerst geht es durch die eigentliche Altstadt mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Anschließend führt der Rundgang hinaus vor die alten Stadtmauern und rund um den Haseggturm, wo man mehr über die einstige Bedeutung Halls als Münzprägeort erfährt.
- Wir starten unseren Rundgang mitten in der Haller Altstadt am Oberen Stadtplatz. Von dort geht es zunächst nach Norden: über die Agramsgasse und weiter durch die Krippgasse, bevor wir wieder beim Rathaus und der Pfarrkirche ankommen.
- Anschließend wechseln wir die Richtung und spazieren über das Bergbaumuseum hinauf zum Stiftsplatz. Hier warten mit der Jesuitenkirche und dem Damenstift weitere Sehenswürdigkeiten.
- Weiter geht es über die Waldaufstraße, vorbei an der Nagglburg und durch den Durchgang beim Augustinerkeller. Vom Unteren Stadtplatz gibt es anschließend zwei Möglichkeiten: Entweder über die Tourismusinformation und vorbei am alten Salzlager hinauf zum Münzerturm – oder über den eingezeichneten Weg mit einem schönen Blick auf die Heilig-Geist-Kirche.
- Vom Münzerturm ist es über die Münzergasse schließlich nicht mehr weit bis zum Haller Innsteg – und damit zum Ende unseres Altstadtrundgangs.
Tipp: Stadtführungen durch Hall werden jeden Montag, Donnerstag und Samstag um 10 Uhr angeboten (kombinierbar mit einer Führung im Bergbaumuseum). Mehr Infos hier. Jedes Jahr im Oktober kann man die Stadt beim Haller Freudenfeuer mit mittelalterlichem Flair erleben.
1. Rund um den Oberen Stadtplatz: Halls historische Mitte entdecken
Rund um den Brunnen am Oberen Stadtplatz reihen sich einige Häuser auf, die viel Geschichte erzählen. Unser erster Blick gilt dem Rathaus, das hier bereits seit 1406 seinen festen Platz hat. Nach dem großen Stadtbrand von 1447 wurde es neu aufgebaut, doch vieles erinnert noch heute an seine mittelalterlichen Wurzeln.

An der Fassade des heutigen Rathauscafés prangen sowohl die Figur des Roland als auch Wappenreliefs des Tiroler Adlers und des österreichischen Bindenschildes. Durch die zinnengekrönte Mauer geht es in den Arkadenhof und von dort hinauf in den historischen Rathaussaal. Heute ist dieser vor allem als Hochzeitslocation gefragt.

Ein Hingucker im Rathaussaal ist neben dem historischen Gebälk das Haller Stadtwappen mit der Salzkufe – eine Erinnerung an die große Bedeutung des Salzhandels für die Stadt.


Direkt angrenzend liegen weitere sehenswerte Plätze: etwa der Gastgarten des Rathauscafés und daneben das Rosenhaus aus dem 13. Jahrhundert, das heute vom Stadtamt genutzt wird. An seine frühere Bezeichnung erinnert noch das Schild mit der „Goldenen Rose“.


Hier sollte man unbedingt einen kleinen Rundgang einlegen: Vom Oberen Stadtplatz hinauf durch die Agramsgasse und weiter in die Krippgasse, bevor man wieder beim Rathaus und der Pfarrkirche herauskommt.
Das Haller Rathaus kann im Rahmen einer Stadtführung besichtigt werden – wenn nicht gerade eine Hochzeit stattfindet.
Stadtpfarrkirche und Magdalenenkapelle
Schon von weitem zieht der markante Turm der Pfarrkirche St. Nikolaus die Blicke auf sich. Ihre Geschichte reicht bis 1281 zurück. Zweimal wurde die Kirche erweitert, nach einem Erdbeben erhielt sie 1670 schließlich den heute so auffälligen barocken Zwiebelturm.


Auch beim Betreten gibt es einiges zu entdecken: Das gotische Eingangsportal wurde später überbaut, im Inneren präsentiert sich die Kirche heute barock. Spannend ist, dass Chor und Langhaus nicht ganz auf einer Linie liegen – eine kleine Besonderheit, die den mehrfachen Erweiterungen und der Lage der Kirche auf einer Geländeterrasse geschuldet ist.




Eine echte Sehenswürdigkeit versteckt sich im Seitenschiff: die Waldaufkapelle. Ritter Florian Waldauf trug einst eine riesige Reliquiensammlung zusammen – mehr als 100 Stück sollen es gewesen sein. Was nach dem Erdbeben erhalten blieb, ist heute noch in einem Seitenaltar zu sehen.

Auch der Fasseraltar erzählt ein Stück Haller Geschichte. Die Fassmacher waren für den Salzhandel von großer Bedeutung – immerhin gab es in Hall gleich zwei Fassergassen. Daran erinnert bis heute der kleine Fasserengel am Altar.


Gleich neben der Pfarrkirche wartet noch eine weitere Haller Sehenswürdigkeit: die Magdalenenkapelle, die bereits 1330 erstmals erwähnt wurde. Der zweigeschossige Bau, in dem unten ein Verkaufslokal untergebracht ist, besitzt ein schönes gotisches Kreuzrippengewölbe und einen spätgotischen Flügelaltar aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts.



Besonders sehenswert sind aber die Fresken aus drei Epochen (1410-1610), u.a. die Darstellung des Jüngsten Gerichts aus dem Jahr 1465.
Übrigens: Bei Prozessionen begegnet man in Hall auch den Sakramentsgarden. Ihre schwarz-weiße Tracht erinnert an die Zeit der Gegenreformation und geht auf die spanische Hoftracht zurück. In Tirol gibt es heute nur noch vier dieser Garden. Die „Tiroler Sakramentsgarden“ gehören inzwischen zum immateriellen UNESCO-Kulturerbe.
2. Auf den Spuren des Salzabbaus: im Haller Bergbaumuseum
Salz ist der Stoff, dem Hall einen großen Teil seines Reichtums verdankt. Rund um die Stadt, genauer gesagt im Karwendel, liegen uralte Salzvorkommen. Etwa 700 Jahre lang wurde hier Salz gewonnen. Zusammen mit der Lage am Inn machte das Hall im Mittelalter zu einem bedeutenden Handelszentrum, bis zu dem Zeitpunkt, als Innsbruck Residenzstadt wurde.

Das Alpinsalz entstand aus einem Urmeer, das vor rund 200 Millionen Jahren existierte. Tief im Berg eingeschlossen, war es besonders rein, ganz ohne die Verunreinigungen, die Meersalz heute enthalten kann.
Bis 1967 wurde im Halltal Salz abgebaut. Im Berg steckt ein rund 40 Kilometer langes Stollennetz. Wie das alles funktionierte, lässt sich im Bergbaumuseum besonders anschaulich nachvollziehen, wo ein Teil der alten Stollen nachgebaut wurde.
So erfährt man zum Beispiel, dass eine rund neun Kilometer lange Soleleitung die Salzsole vom Halltal hinunter in die Stadt brachte. Dort wurde sie in den großen Pfannhäusern gesotten, in Salzkufen gefüllt und anschließend über den Inn weitertransportiert.


Dafür brauchte es vor allem eines: jede Menge Holz. Bis zu 2.000 bis 3.000 Baumstämme pro Woche wurden für die Feuer unter den Sudpfannen benötigt. Ein Holzrechen im Inn – ungefähr dort, wo heute der Haller Innsteg steht – sorgte dafür, dass genügend Holz gesammelt wurde.

Vieles davon ist heute noch im Stadtbild zu entdecken: alte Salzlager, der ehemalige Kompressionsturm und natürlich das Haller Stadtwappen mit der Salzkufe.
Im Bergbaumuseum wurde ein Stollen nachgebaut, der einen Einblick in den historischen Salzabbau und das Leben der Knappen gibt. Zu sehen ist hier u.a. die erste Grubenkarte des Bergwerks. Mehr zu Öffnungszeiten und Führungen hier.
Salz wird in Hall heute zwar nicht mehr im großen Stil abgebaut, ganz verschwunden ist die Salztradition aber nicht. In der Haller Pfannensaline entstehen seit 2020 Salzspezialitäten wie pfannengesottenes Zirbensalz – heute allerdings mit Salz aus dem Salzkammergut.
Wer tiefer in die Geschichte eintauchen möchte, kann den rund sechs Kilometer langen Historischen Solewanderweg durch das Halltal bis zum Herrenhaus wandern, einem der ehemaligen Hauptstollen des Salzbergbaus.
3. Am Stiftsplatz: zwischen Damenstift und Jesuitenkirche
Ein kleines Stück weiter des Wegs bei unserem Sehenswürdigkeiten-Rundgang durch Hall wird es am Stiftsplatz noch einmal besonders geschichtsträchtig, gelten doch Jesuitenkirche und Stiftskirche des Damenstifts als einzige Spätrenaissancekirchen Tirols.

Das Haller Damenstift in Hall in Tirol war eine vom 15. Jahrhundert bis ins Jahr 1783 bestehende Einrichtung für unverheiratete adelige Frauen. Seit 1912 ist die Anlage Heimat des strengen Klausurordens der Töchter des Herzens Jesu, dessen Schwestern aufgrund ihrer weißen Tracht auch oft als „Weiße Tauben“ bezeichnet werden.

Um das Damenstift geistlich zu betreuen, wurde 1571 das Jesuitenkolleg gegründet. Die dazugehörige Jesuitenkirche wurde 1610 geweiht und später barock umgestaltet. Als architektonisches Vorbild diente die Jesuitenkirche in Konstanz.


Heute gibt es hier neben der Geschichte auch zeitgenössische Kunst zu entdecken. Bei meinem Besuch dominierte im Rahmen der Ausstellung „DARÜBER HINAUS“ von Elisabeth Melkonyan das Schiff als Symbol des Christentums den Kirchenraum.


Vom Stiftsplatz führt der Sehenswürdigkeiten-Rundgang weiter Richtung Münzerturm. Dafür geht es zunächst zurück zum Oberen Stadtplatz und über die Waldaufstraße, vorbei an der Nagglburg, einem alten Naglerhaus, und der Salvatorkirche, durch den Durchgang beim Augustinerkeller zum Unteren Stadtplatz.



Von dort gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder über die Tourismusinformation und die alten Salzlager zum Münzerturm oder über den oben eingezeichneten Weg mit einem schönen Blick auf die Heilig-Geist-Kirche.
4. Die Münze Hall: wo der Haller Guldiner Weltgeschichte schrieb
Tauchen wir noch ein wenig tiefer in die Geschichte Halls ein und holen zwei Persönlichkeiten hervor, die der Stadt ihren Stempel aufgedrückt haben – im wahrsten Sinne des Wortes.
Denn es war Erzherzog Sigismund „der Münzreiche“, der 1477 die landesfürstliche Münzstätte von Meran nach Hall holte. Der Grund lag auf der Hand: Im nahe gelegenen Schwaz wurde das Silber aus den Bergen geholt, in Hall wurde daraus Geld.

Ab 1486 ließ Sigismund hier den Haller Guldiner prägen – mit seinem eigenen Konterfei und erstmals auch in kleineren Teilstücken, die im Alltag wesentlich praktischer waren als die schweren Goldstücke.
Der Haller Guldiner war der Ursprung einer Münzrevolution: Er wurde zum Vorläufer des Talers, der über Joachimsthal seinen Namen erhielt und sich unter den Habsburgern über die spanische Welt bis nach Amerika verbreitete. Dort wurde daraus die wichtigste Währung der Welt: der amerikanische Dollar.
Auch eine weitere „Revolution“ fand in Hall statt, wurden doch hier erstmals erstmals Münzen mittels industrieller Prägetechnik hergestellt. Mithilfe von Wasserkraft und einer Walzprägemaschine konnten ab dem 16. Jahrhundert bis zu 4.000 Münzen täglich geprägt werden.

Wie beeindruckend diese Technik war, lässt sich heute in der Burg Hasegg nachvollziehen. Der Münzerturm ist ohnehin kaum zu übersehen – einst Wehrturm und Teil der fürstlichen Residenz, wurde die Burg ab 1567 bis ins Jahr 1809 zum Zentrum der Haller Münzprägung.


Außerhalb der Burg erinnern die einstigen Wasserräder noch daran, wie hier die Kraft des Wassers genutzt wurde. Hier befindet sich auch das einzige erhaltene der ursprünglich elf Stadttore – geschmückt mit dem Wappen Sigismunds. Unter ihm wurde die Burg weiter ausgebaut, später auch unter Maximilian I., der Hall zeitweise als Nebenresidenz nutzte.

Einen Blick in den Burghof sollte man schon werfen. Direkt daran schließen die ehemaligen Sudhäuser an – ein weiterer Hinweis auf die Bedeutung der Salzgewinnung für Hall, von der wir bereits zuvor gehört haben.
Im Museum der Münze Hall kann sogar seine eigene Münze prägen lassen. Wer noch höher hinaus möchte, kann in die Laterne des Münzerturms hinaufsteigen und von dort den Ausblick über die Stadt genießen. Auch das Stadtmuseum Hall ist in der Burg untergebracht.
5. Am Inn: wo Halls Salzgeschichte weitergeht
Vom Münzerturm ist es durch die Münzergasse nur ein kurzer Spaziergang bis zum Haller Innsteg. Auch die heutige Fuß- und Radbrücke hat einiges aus der Haller Geschichte zu erzählen – und natürlich spielt wieder einmal das Salz eine Rolle.

Hier führte einst eine wichtige Handelsroute über den Inn Richtung Süden und weiter über den Brenner. Auch das Haller Salz nahm diesen Weg. Gleichzeitig war hier Schluss für die Holzflößer: Der bereits erwähnte Holzrechen fing die Stämme für die Sudhäuser auf. Waren mussten deshalb umgeladen werden – für Hall ein durchaus lukratives Geschäft.


Heute geht es am Inn deutlich gemütlicher zu. Über den Steg führen der Inntalradweg und der Fernradweg münchen venezia. Und wer nach dem Altstadtrundgang gerne noch etwas länger bleiben möchte: Direkt am Innufer gibt es auch eine nette Übernachtungsmöglichkeit. Mehr dazu bei meinen Tipps am Ende des Artikels.
6. Die Stadt kann Genuss: meine Einkehr-Tipps für Hall in Tirol
Bei einem Altstadtbummel durch Hall findet sich eigentlich überall ein gemütliches Plätzchen. Bei meinem Aufenthalt habe ich auch ein paar besondere Schmankerln entdeckt.
Die Bretze
Dieses Wirtshaus ist mehr als nur ein Ort zum Einkehren. Einst war das Haus Postzentrale für Tirol, später Bauernhaus und schließlich Wirtshaus. Erstmals um 1680 erwähnt, wurde es 1911 um zwei weitere Stuben erweitert.

Und genau die machen den Besuch so besonders. Über die Jahrzehnte trafen sich hier Dichter, Sänger und Maler. Manche ließen ihre Bilder als Dank für Kost und Logis zurück – darunter auch Künstler, deren Namen heute weit über Tirol hinaus bekannt sind. In der original erhaltenen Stube im Untergeschoss sowie in der Bretzer- und Künstlerstube hängen zahlreiche dieser „Bild-Spenden“. Neben Tiroler Wandermalern finden sich darunter Werke von Albin Egger-Lienz, aber auch internationaler Künstler.




Mit viel Liebe und Herzlichkeit wird das die Bretze heute von Kurt Duracher geführt. Ein richtig nettes Stück Haller Wirtshausgeschichte – und für mich ein schöner Ort in Hall, den man bei einem Altstadtbummel nicht links liegen lassen sollte.
Die Bretze befindet sich in der Salzburger Straße 5-7.
Das Bistro Secco
Klein, charmant und mit einem Hauch französischem Flair: Das Bistro Secco bringt saisonale Küche in ein altes Gasthaus mitten in der Haller Altstadt.


Die Gerichte von Michelin-Koch Johannes Nuding sind frisch und je nach Jahreszeit zusammengestellt, dazu kommt eine angenehm freundliche Atmosphäre. Und oft landet hier auch etwas ganz Besonderes auf dem Teller – Einkornrisotto zum Beispiel. Wo bekommt man das sonst?
Das Bistro Secco ist in der Eugenstraße 3 zu finden.
Ein Haller Törtchen sollte es auch sein
Die kleine Haller Spezialität soll auf Sigismund den Münzreichen zurückgehen und wird traditionell aus Zucker, Eiern, Mandeln und Gewürzen hergestellt – ganz ohne Mehl.

Probieren lässt sich das Haller Törtchen bei der Konditorei Weiler am Oberen Stadtplatz 2.
Zum Abschluss darf ein Eis nicht fehlen.
Die Schlange vor dem Eissalon sprach bei meinem Besuch für sich -und zwar jedes Mal, wenn ich vorbeikam. Das Tomaselli, bekannt aus Innsbruck, gibt es inzwischen auch in Hall – direkt am Unteren Stadtplatz. Im Sommer ein Muss!

Die Gelateria Tomaselli befindet sich am Unteren Stadtplatz 4.
7. Rund um Hall in Tirol: schöne Orte von Thaur bis Wattens
Einen Fehler sollte man bei einer Sehenswürdigkeiten-Tour durch Hall nicht machen: nur in der Altstadt bleiben. Denn rundherum warten noch viele schöne Plätze – an den Hängen des Karwendels und der Tuxer Alpen genauso wie im Tal.
Am besten schnappt man sich ein Fahrrad (mehr dazu im nächsten Punkt) und erkundet ein paar der Orte in der Region Hall-Wattens, zu der die Orte Absam, Baumkirchen, Fritzens, Gnadenwald, Mils, Thaur, Tulfes, Volders, Wattenberg und Wattens zählen. Im Folgenden ein paar besonders schöne Plätze rund um Hall:
Tulfes
Sonnig gelegen auf einem Plateau über dem Inntal, ist der Ort ein idealer Ausgangspunkt für die Bergwelt rund um Hall. Hier endet der bekannte Zirbenweg vom Patscherkofel. Bereits von der Talstation der Glungezerbahn eröffnet sich ein schöner Blick über das Inntal und auf die Pfarrkirche.

Absam
Am gegenüberliegenden Hang liegt Absam am Fuß des Karwendels, bekannt vor allem für seine imposante Marienbasilika. Die Wallfahrtskirche, die seit 2000 den Titel einer Basilika trägt und am Tiroler Jakobsweg liegt, ist einen kleinen Abstecher allemal wert.

Thaur
Wer hätte gedacht, dass man rund um Thaur durch den größten Gemüsegarten Tirols spaziert? Zwischen Kohl- und Radieschenfeldern bekommt man schnell eine Ahnung davon, woher diese Zuschreibung kommt.
Dabei hat Thaur weit mehr als Gemüse zu bieten: Der Ort zählt zu den ältesten Siedlungen Tirols, archäologische Funde reichen sogar bis in die Jungsteinzeit zurück.


Der Ort hat erstaunlich viel zu bieten: Gleich fünf Kirchen gibt es, darunter Pfarrkirche, Virgilkirche und die auf einer Anhöhe gelegene Romedikirche. Das kleine Kirchlein auf 793 Metern Höhe, zu dem ein Kreuzweg hinaufführt, ist schon von weitem zu sehen – aus dem Tal ebenso wie vom gegenüberliegenden Zirbenweg.
Auf gleicher Höhe befindet sich außerdem die Ruine Thaur. Die einst mächtige Burg war im 13. Jahrhundert eine der bedeutendsten im Inntal und ist heute Schauplatz der Thaurer Schlossspiele.


Von der im Volksmund Romedikirchl genannten Rokokokirche aus dem Jahr 1780 bietet sich ein wunderbarer Blick über das Inntal mit den Tuxer und Stubaier Alpen im Hintergrund. Der Legende nach soll der Einsiedler Romedius einst auf einem gezähmten Bären nach Trient geritten sein und dort Wunderheilungen vollbracht haben. Kein Wunder, dass der Name Romed in Thaur besonders häufig vorkommt – nirgendwo sonst in Tirol soll es so viele geben.



Wer diesen schönen Platz bei Hall noch ein wenig länger genießen möchte, kehrt beim Romediwirt ein. Wo einst eine Einsiedelei und später ein Bauernhaus stand, sitzt man heute gemütlich auf der Sonnenterrasse und erfreut sich an der tollen Aussicht. Übrigens befindet man sich dort bereits im Naturpark Karwendel. Dazu gleich mehr.
Mehr Infos zum Romediwirt hier. Tipp: Entweder nimmt man den Wanderweg von der Pfarrkirche Thaur über den Kalvarienberg – oder man radelt auf der Forststraße hinauf. Als weiteres Ausflugsziel bietet sich die etwas höher gelegene Thaurer Alm an.
8. Bergluft schnuppern: Wandern zwischen Karwendel und Tuxer Alpen
In Hall in Tirol hat man das Karwendelgebirge direkt vor der Haustür, genaugenommen das mächtige Bettelwurfmassiv rund 2.000 Meter über dem Inntal.


Dass die Landschaft hier noch so ursprünglich wirkt, ist kein Zufall. Das Karwendel war einst Jagdrevier von Maximilian I., wurde aber nie groß erschlossen. Heute ist es mit mehr als 700 km² der größte Naturpark Österreichs. Wilde Wälder, kristallklare Flüsse und eine beeindruckende Tierwelt prägen die Landschaft – darunter die höchste Steinadlerdichte der Alpen.



Bei meinem Aufenthalt in Hall stand eine Wanderung im Karwendel zwar nicht auf dem Programm. Seine einzigartige Landschaft durfte ich aber bereits bei meiner Erkundungstour an den Grenzen Österreichs kennenlernen – und zwar von der anderen Seite aus. Mein Ziel damals: der Große Ahornboden, einer der bekanntesten Plätze im Karwendel. 2.000 Bergahorne im Talschluss des Rißtals, viele davon über 600 Jahre alt, sind ein Anblick, der einem ziemlich lange im Gedächtnis bleibt.
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Ein Naturparadies der Sonderklasse: der Große Ahornboden
In einem der größten Zirbenwälder Europas
Das Karwendel stets im Blick hat man, wenn man auf die Südseite des Inntals wechselt und von dort auf die „Sonnseitn“ schaut. Besonders schön lässt sich das bei einer einfachen Wanderung auf dem Zirbenweg zwischen dem Patscherkofel und Glungezer erleben.

Was die Tour so besonders macht? Sie führt durch einen der größten und ältesten Zirbenwaldbestände Europas und gibt immer wieder den Blick auf das mächtige Karwendel frei.




Perfekt für alle, die bei ihrem Besuch von Hall in Tirol den Schwerpunkt auf die Altstadt legen und trotzdem ein bisschen Bergluft schnuppern möchten. Der rund sieben Kilometer lange Höhenweg ist leicht zu absolvieren und lässt sich dank der Busverbindungen gut als Rundtour unternehmen.
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Zwar kein Geheimtipp – aber dennoch wunderschön: eine Wanderung am Zirbenweg
9. Feinschmecker aufgepasst: mit dem Rad durch den Gemüsegarten Tirols
Mein Aufenthalt in Hall in Tirol war kein klassischer Aktivurlaub – dafür war die Altstadt einfach zu spannend. Wer dennoch ein bisschen Bewegung mit regionalen Besonderheiten verbinden möchte, schwingt sich am besten aufs Rad.

Bei einer kulinarischen Radtour geht es von Ort zu Ort, durch Gemüsefelder und zu den Höfen der Region. Ob geführt in der Gruppe oder auf eigene Faust: Unterwegs kann man sich in Hofläden mit regionalen Spezialitäten eindecken und gleichzeitig mehr darüber erfahren, was in der Region angebaut und produziert wird.
Spannend ist dabei vor allem, einmal hinter die Hoftüren schauen zu können und zu sehen, wo und wie die regionalen Produkte entstehen. Und wer sonst vor allem Berge mit Tirol verbindet, wird überrascht sein, plötzlich mitten durch ausgedehnte Gemüsefelder zu radeln.









Tipp: Ein besonderes Highlight am Weg ist die älteste Fischzucht Tirols, deren Geschichte bis auf Kaiser Maximilian I. zurückgeht.
Natürlich können die Erzeugnisse der Region auch auf dem wöchentlichen Bauernmarkt in Hall verkostet und erstanden werden (samstags von 9-13 Uhr). Einmal jährlich findet in Hall das Radieschenfest statt, denn: Die Region ist das größte Radieschen-Anbaugebiet Österreichs. Wer hätte das gedacht?
Mehr zur Entdecker-Tour der besonderen Art
Von Hofladen zu Hofladen geradelt: unterwegs auf der kulinarischen Radtour in Hall
10. Der Klassiker in Hall-Wattens: Ausflug zu den Swarovski Kristallwelten
Kein Besuch in der Region Hall-Wattens wäre komplett ohne den Ausflugsklassiker schlechthin: die Swarovski Kristallwelten in Wattens. Längst haben sie sich weit über Österreich hinaus einen Namen gemacht, gerade im Sommer scheint sich halb Italien auf den Weg nach Wattens zu machen.

Und ja: In den Wunderkammern funkelt und glitzert es ordentlich. Insgesamt 18 Räume widmen sich unterschiedlichen Inszenierungen aus Licht, Raum und Kristall.
Eigentlich sind es gleich zwei Ausflugsziele in einem: Die Wunderkammern werden durch einen weitläufigen Außenbereich ergänzt, der besonders für Kinder jede Menge Platz zum Spielen bietet. Im Sommer gastiert hier außerdem ein Zirkus.
Das große Funkeln: die Wunderkammern
Schon der Eingang ist ein Hingucker: Durch den berühmten Riesen geht es hinein in die Welt der Wunderkammern. 18 Räume warten, in denen Künstler und Designer mit Licht, Raum, Musik und Kristall ihre ganz eigenen Fantasiewelten geschaffen haben. Alle Wunderkammern sind faszinierend – zwei sind mir dabei besonders ins Auge gefallen:


„Crystallizing Identity“ der japanischen Künstlerin Chiharu Shiota. Rote Fäden verbinden hier persönliche Gegenstände miteinander – als Sinnbild dafür, wie auch wir durch unsere Begegnungen miteinander verbunden sind.


In „The Art of Performance“ wird es glamourös: Zu sehen sind aufwendig gestaltete Kostüme aus Film und Bühne, die mit funkelnden Swarovski Kristallen veredelt wurden – ein kleiner Streifzug durch die glamouröse Welt Hollywoods. Alles in allem ein ziemlich funkelndes Erlebnis.
Relaxen am Außengelände
Danach zahlt es sich aus, noch etwas Zeit im Garten zu verbringen. Bei meinem Besuch war gerade das Zirkusfestival „Bonjour Paris!“ von Roncalli zu Gast – mit Musik und Vorführungen, die für zusätzliche Stimmung sorgten.



Zu den Hinguckern am Areal gehören die Kristallwolke, die mit rund 800.000 Kristallen besetztist, das historische Karussell und der Aussichtsturm. Dazu kommt ein kleiner Alpingarten, der den Bezug zur Tiroler Bergwelt herstellt.



Und nach dem Rundgang? Lässt man sich am besten kulinarisch im Daniels Kristallwelten verwöhnen und lässt den Ausflug gemütlich ausklingen.
Mehr Infos zu den Swarovski Kristallwelten gibt es hier. Das Ticket am besten vorab online buchen*, um vor Ort die Warteschlange zu umgehen (bis zu 24 Stunden vorher kostenlos stornierbar).
Gut zu wissen: meine Tipps für die Region Hall Wattens
Anreise nach Hall, öffentliche Verkehrsmittel
Hall in Tirol ist unkompliziert zu erreichen und perfekt an die Inntalautobahn sowie das Bahnnetz angebunden.
Tipp: Für das Herumkommen vor Ort die Gästekarte Hall-Wattens nutzen. Damit kann man die Busse der Region kostenlos benutzen – inklusive der Fahrt bis zum Innsbrucker Hauptbahnhof. Zusätzlich gibt es Ermäßigungen für Ausflugsziele wie die Swarovski Kristallwelten, die Münze Hall und das Bergbaumuseum Hall.
Mein Übernachtungstipp für Hall in Tirol: der Gasthof Badl
Direkt am Innsteg könnte man kaum netter unterkommen als im familiengeführten Gasthof Badl*. Das alte Haus aus dem Jahr 1640, liebevoll auch „s’Badl“ genannt, verdankt seinen Namen seiner früheren Nutzung als Baderpraxis. Heute geht es hier vor allem entspannt, persönlich und herzlich zu.

Die Zimmer sind gemütlich eingerichtet, noch dazu begegnet einem im Haus Bildhauerkunst auf Schritt und Tritt.
Das eigentliche Highlight ist aber definitiv das Frühstück: Auf den Tisch kommen allerlei Schmankerln aus den Hofläden der Region, dazu gibt es selbstgemachten Kuchen – und das jeden Tag. Bei schönem Wetter wird unter den Kastanienbäumen im Garten gefrühstückt.
So herzlich wie hier bin ich selten empfangen und umsorgt worden – nicht nur professionell, sondern auf eine Art, bei der man sich tatsächlich willkommen fühlt. Das Gasthof Badl* ist ein echter Wohlfühlort.




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Herzlichen Dank an die Region Hall-Wattens für die Einladung zu dieser schönen Reise nach Tirol! (Werbung)
FAQs zu Hall in Tirol: Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele & Geschichte
Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen die historische Altstadt, die Burg Hasegg mit dem Münzerturm, die Pfarrkirche St. Nikolaus, die Jesuitenkirche, das Rathaus und das Salzlager. Auch die zahlreichen historischen Bürgerhäuser und Plätze machen einen Spaziergang durch Hall besonders sehenswert.
Hall besitzt eine außergewöhnlich gut erhaltene mittelalterliche Altstadt mit engen Gassen, historischen Bürgerhäusern und sehenswerten Plätzen. Die Stadtgeschichte ist dabei eng mit dem Salzhandel und der Münzprägung verbunden.
Das bekannteste Wahrzeichen von Hall ist der rund 45 Meter hohe Münzerturm bei der Burg Hasegg. Er prägt die Silhouette der Altstadt und bietet von oben einen schönen Blick über Hall, das Inntal und die umliegenden Berge.
Die Münze Hall war eine bedeutende Münzprägestätte. Sie wurde 1477 von Meran nach Hall verlegt. In der Burg Hasegg informiert heute die Münze Hall über die Geschichte der Münzprägung und zeigt unter anderem, wie Münzen früher hergestellt wurden.
Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen die historische Altstadt, die Burg Hasegg mit dem Hall war über Jahrhunderte vor allem für den Salzabbau und Salzhandel bekannt. Gleichzeitig entwickelte sich die Stadt zu einem wichtigen Handelsplatz und zu einem bedeutenden Zentrum der Münzprägung.
Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und einen Spaziergang durch die Altstadt sollte man einen Tag einplanen. Für zusätzliche Ausflugsziele und Wanderungen in der Umgebung bleibt am besten mehrere Tage in Hall.
Ja, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der historischen Altstadt liegen relativ nah beieinander und lassen sich gut zu Fuß erkunden. Gerade bei einem Spaziergang durch die Altstadt bekommt man einen guten Eindruck von den historischen Gassen, Plätzen und Bürgerhäusern.
Rund um Hall gibt es zahlreiche Möglichkeiten für Ausflüge und Wanderungen, u.a. die weiter oben vorgestellte Wanderung am Zirbenweg zwischen Patscherkofel und Glugenzer, aber natürlich auch im Karwendelgebirge.
Auch bei Regen gibt es in Hall einiges zu entdecken. Besonders eignen sich die Münze Hall in der Burg Hasegg oder das Bergbaumuseum.
Zu den sehenswerten Zielen in der Umgebung gehören natürlich die Swarovski Kristallwelten in Wattens.
Hall verbindet eine gut erhaltene historische Altstadt mit einer spannenden Geschichte rund um Salz und Münzprägung und liegt gleichzeitig mitten in der Tiroler Bergwelt. Auch die Nähe zu Innsbruck ist von Vorteil.
Hall liegt im Inntal in Tirol, rund zehn Kilometer östlich von Innsbruck. Die Stadt liegt am Inn und bietet zugleich einen schönen Blick auf die umliegenden Berge des Karwendels und der Tuxer Alpen.
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