Auf dem EuroVelo1 zwischen PORTO und LISSABON: meine Tour mit Eurobike Radreisen
Traumhafte Atlantikstrände, zwei City Trips und viel Natur zwischendurch: meine Erfahrungen am EuroVelo 1 zwischen Porto und Lissabon. (Werbung)
Auch in diesem Jahr Jahr stand ein Radurlaub mit Eurobike Radreisen an, der mich und meine Reisebegleitung auf dem EuroVelo 1 von Porto nach Lissabon führte. Traumstrände, charmante Küstenorte, viele unberührte Landschaften – und mit den zwei Metropolen Lissabon und Porto jeweils ein Highlight am Beginn und Ende dieser Radtour: So schön kann eine Radtour manchmal sein!
Meine Tipps für die gesamte Tour, eine Routenbeschreibung der einzelnen Etappen – und meine Erfahrungen mit Eurobike Radreisen auf dieser Tour von Porto nach Lissabon gibt es in folgendem Reisebericht nachzulesen.
2. Unterwegs zwischen Porto und Lissabon mit Eurobike Radreisen: meine Erfahrungen
3. Die Etappen am EuroVelo 1: in 6 Tagen von Porto nach Lissabon (inkl. Radtransfer)
4. Sehenswürdigkeiten am Weg: die schönsten Abschnitte zwischen Porto und Lissabon
5. Praktische Infos: Tipps für die Routen- und Etappenplanung
Radeln von Porto nach Lissabon: zwischen Dünen, Stränden und faszinierenden Naturlandschaften
Die traumhafte Radreise beginnt in Porto und führt in sechs entspannten Radetappen bis nach Lissabon. Insgesamt werden dabei rund 260 Kilometer entlang der beeindruckenden Atlantikküste zurückgelegt – wobei ein Teilstück bequem per Transfer überbrückt wird.

Schon der Start könnte stimmungsvoller kaum sein: Porto begeistert mit seinem ganz eigenen Charme, bevor sich die Route immer weiter entlang der portugiesischen Westküste zieht. Es wartet eine nahezu endlose Abfolge langgezogener Sandstrände, einsamer Dünenlandschaften und weiter Lagunen. Immer wieder verläuft der Radweg direkt an der Küste oder leicht dahinter – begleitet vom Duft des Meeres und dem Rauschen der Wellen.

Die Atlantikküste Portugals bietet dabei eine ganz besondere Kulisse für eine Radreise. Aussichtsreiche Etappen laden immer wieder dazu ein, stehenzubleiben und einfach nur zu staunen: über die Naturgewalten des Atlantiks, die tosende Brandung, die meterhoch spritzende Gischt und die Weite des Ozeans. Besonders magisch werden die Sonnenuntergänge – mit dem Gefühl, dass hinter dem Horizont erst einmal sehr lange nichts mehr kommt.


Die Tagesziele sind charmante kleine Küstenstädte mit teils rauem, ursprünglichem Charakter oder beliebte Badeorte, die vor allem Sonnenanbeter anziehen. Dazwischen überrascht die Route immer wieder mit besonderen Highlights – etwa der Lagunenstadt Aveiro, die nicht umsonst auch als „Venedig Portugals“ bezeichnet wird.

Ein weiterer Höhepunkt wartet mit Cascais, dem eleganten Urlaubsort an der portugiesischen Riviera. Von hier aus führt die letzte Radetappe entlang der Küste bis nach Lissabon – ein echtes Grande Finale.
Beim Einradeln in die portugiesische Hauptstadt begleiten einen die gewaltige Tejomündung, die berühmte Hängebrücke, das historische Belém und schließlich die prachtvolle Altstadt rund um die Praça do Comércio mit ihrem imposanten Torbogen.
Und natürlich gehört zu dieser Reise nicht nur das Radfahren: So wie Porto lädt auch Lissabon dazu ein, noch ein wenig länger zu bleiben und die Stadt ganz in Ruhe zu entdecken.
Die Highlights: was bei der Radreise zwischen Porto und Lissabon am meisten begeistert
- Mit Porto und Lissabon warten gleich zwei unvergessliche Städtereisen auf einer Tour: Im Norden begeistert Porto mit seinem einzigartigen Flair, seinen steilen Gassen und dem berühmten Portwein, während Lissabon mit südlicher Lebensfreude, nostalgischen Straßenbahnen und mediterraner Leichtigkeit verzaubert.
- Dazwischen liegen viele hübsche Küstenorte, deren traditionelle Fischerhütten und kleine Häfen wunderbare Fotomotive bieten. Die bunt-gestreiften Strandhäuser direkt am Meer verleihen der Reise ihren besonderen Charme.



- Ein echtes Highlight ist Aveiro – das „Venedig Portugals“ . Die charmante Lagunenstadt begeistert mit ihren Kanälen, farbenfrohen Booten und zahlreichen Jugendstilbauten. Ein gemütlicher Stadtbummel gehört hier einfach dazu.
- Überhaupt begleiten die typisch portugiesischen Azulejo-Häuschen die gesamte Reise. Die kunstvoll verzierten Kachelfassaden verleihen selbst kleinen Orten einen besonderen Charakter und sorgen immer wieder für schöne Fotostopps.





- Auch kulinarisch hat die Route einiges zu bieten: Frisch gebackene Pastéis de Nata, fangfrischer Fisch, wärmende Suppen (eine Spezialität Portugals!) und natürlich ein Glas Portwein am Abend schmecken nach einem Radtag am Atlantik besonders gut.


- Märchenhaft wird es in Sintra: Verwunschene Gärten und prachtvolle Palastanlagen laden dazu ein, stundenlang entdeckt zu werden. Ein besonderer Tipp ist die Quinta da Regaleira mit ihren geheimnisvollen Tunneln, versteckten Gärten und dem faszinierenden Initiationsbrunnen.
- Natürlich spielen auch die Strände eine große Rolle auf dieser Reise. Während die Küste im Norden oft wild und zerklüftet wirkt, werden die Sandstrände Richtung Süden immer breiter und sonniger – perfekt für alle, die Meer und Strand lieben.
- Ein besonderes Highlight ist der Strand von Guincho. Die gewaltige Kulisse aus Dünen, Wind und Atlantikwellen machte ihn sogar zur Filmkulisse für James Bond – und dort angekommen, versteht man auch warum.

- Entlang der Strecke warten viele Naturjuwele: endlose Lagunenlandschaften, duftende Küstenwälder und traditionelle Salzfelder, in denen noch heute das „weiße Gold“ gewonnen wird.
- Auch Leuchtturmromantik kommt auf dieser Reise nicht zu kurz. Und immer wieder bieten sich schöne Plätze, um den Schiffen beim Auslaufen zuzusehen oder einfach den Blick über den Atlantik schweifen zu lassen.
- Und am Ende jedes einzelnen Radtages warten die schönsten Erlebnisse überhaupt: die Sonnenuntergänge über dem Atlantik. Portugals Westküste ist gen Westen ausgerichtet – und dahinter kommt erst einmal sehr lange nichts mehr. Genau dieses Gefühl macht die Reise so besonders.
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1. Der EuroVelo 1 in Portugal: was man zur Route wissen sollte
Die Strecke: Etappenlängen, Höhenprofil
Auf der Radreise von Porto nach Lissabon folgt man größtenteils der Route des EuroVelo 1 – jenem Fernradweg, der entlang der Atlantikküste Europas verläuft. Zwar umfasst die komplette Strecke zwischen Porto und Lissabon auf dem EuroVelo 1 fast 500 Kilometer.

Diese Radreise wurde allerdings bewusst kompakt gestaltet: Insgesamt standen rund 260 Kilometer im Sattel auf dem Programm – ideal für alle, die entspannt reisen und trotzdem möglichst viele Highlights erleben möchten.
Für den Zwischenstopp in Aveiro verlässt die Route kurz den Verlauf des EuroVelo 1. Und auch nach Sintra steigt man erst bei Colares wieder direkt auf den EV1 ein. Die hügelige Passage in der Mitte der Strecke Porto – Lissabon wird nämlich von einem Radtransfer überbrückt.

Das bringt gleich mehrere Vorteile mit sich. Einerseits spart man sich längere, anstrengende Anstiege und kann stattdessen die kilometerlange Abfahrt zurück an die Küste genießen. Andererseits bleibt dadurch genug Zeit, um auch Sintra mit seinen prachtvollen Landsitzen und verwunschenen Gärten in die Reise einzubauen.
Insgesamt ist die Strecke sehr angenehm zu fahren, die Route verläuft nahezu durchgehend flach.
Am vierten und fünften Radtag warten zwar einzelne kurze, aber durchaus knackige Anstiege – hinauf zur spektakulären Steilküste bzw. zum Sintra-Palast, für den man einige Kehren überwinden muss. Wirklich lange oder extreme Steigungen gibt es jedoch nicht (und mit dem E-Bike sind diese kurzen Abschnitte sowieso leicht zu knacken).

Mit maximal 50 Kilometern pro Tag wurden die Etappen bewusst entspannt gehalten. Genau das macht die Reise perfekt für Genussradler oder auch für Menschen, die nicht regelmäßig auf dem Fahrrad sitzen. Mit einem E-Bike wird die Strecke endgültig zur entspannten Auszeit am Atlantik.



Aber selbst geübte Radfahrer werden feststellen: Wirklich schnell unterwegs ist man hier selten – dafür sorgen die vielen Aussichtspunkte, Naturkulissen und Fotostopps entlang der Strecke. Gerade die kürzere Etappe rund um Sintra zeigt das perfekt: Obwohl dort nur etwa 35 Kilometer zu fahren sind, vergeht der Tag wie im Flug. Zu groß ist die Versuchung, sich in den Gärten der Landsitze und Paläste zu verlieren. Selbst ein später Start am frühen Abend geht sich auf dieser Etappe noch problemlos aus.
Und sonst?
Die Wegbeschaffenheit
Alles in allem ist die Strecke von Porto nach Lissabon hervorragend zu fahren. Die meiste Zeit ist man entweder auf gut markierten, oft angenehm breiten Radwegen unterwegs oder auf ruhigen Nebenstraßen mit wenig Verkehr. Nur ganz vereinzelt kommt man für kurze Abschnitte auf stärker befahrene Straßen – insgesamt bleibt die Strecke aber sehr entspannt und angenehm zu radeln.




Auch der Untergrund macht die Tour unkompliziert: Es gibt lediglich eine sehr kurze Schotterpassage, weiters führen am ersten Tag zwei kurze Abschnitte über Holzstege entlang der Dünen. Dort ist lediglich bei Nässe etwas Vorsicht geboten, da die Stege rutschig werden können. Sandige Passagen, bei denen geschoben werden müsste, gibt es entlang der Route dagegen keine. Hinweise zu einzelnen Stellen und praktische Tipps dazu finden sich jeweils direkt in meinen Etappenbeschreibungen.
Spannend ist auch, wie sehr sich die Atmosphäre entlang der Strecke verändert: Im Norden zeigt sich der Atlantik oft rau, windig und wild. Die Naturgewalten sind hier besonders spürbar – mit dramatischen Küstenlandschaften, hoher Brandung und einer beeindruckenden Weite.



Je weiter man Richtung Süden kommt, desto wärmer und entspannter wird die Stimmung. Rund um Cascais und auf der letzten Etappe Richtung Lissabon reiht sich schließlich ein Strand an den nächsten, begleitet von echtem Urlaubsfeeling.



Wichtig zu wissen: Die Beschilderung des EuroVelo 1 ist in Portugal nahezu nicht vorhanden. Gefahren wurde daher hauptsächlich mit der Eurobike-App beziehungsweise den dort bereitgestellten GPS-Daten. Gerade dadurch ließ sich die Route aber problemlos navigieren – mehr dazu im nächsten Punkt zu meinen Erfahrungen mit Eurobike Radreisen.
Die einzelnen Tagesetappen inklusive Karten, Höhenprofilen und GPX-Dateien sind unter Punkt 3 detailliert verlinkt. Praktische Infos sowie meine persönlichen Tipps zur Radreise von Porto nach Lissabon sind unter Punkt 5 nachzulesen.
2. Unterwegs zwischen Porto und Lissabon mit Eurobike Radreisen: meine Erfahrungen
Die Radreise von Porto nach Lissabon wurde von Eurobike Radreisen, dem Spezialisten für Radreisen in ganz Europa, durchgeführt. Ein Blick auf die Homepage zeigt ganz deutlich die Vielfalt der angebotenen Touren: von Nord bis Süd, für alle Altersstufen und Radler-Niveaus, für Familien, Senioren, von Rundtouren bis hin zu Fernwegen wie eben der Radreise von Porto nach Lissabon.
Wie schon bei meiner Radreise am Loire Radweg in Frankreich zeigte sich auch hier wieder: Solche Touren unternimmt man am besten organisiert – denn allein der gesamte Ablauf rund um den Radtransport wäre individuell deutlich aufwendiger.

Zu Beginn der Reise übernimmt man die Räder und kann direkt losstarten. Am Ende der Tour werden sie unkompliziert wieder abgegeben, ohne sich Gedanken um Rücktransport oder Logistik machen zu müssen. Gerade auf einer längeren Strecke wie zwischen Porto und Lissabon ist das ein großer Vorteil. Und auch das Gefühl, sich darauf verlassen zu können, dass im Hintergrund alles bestens organisiert ist, macht die Reise deutlich entspannter.
Besonders angenehm: Sollte unterwegs einmal ein technisches Problem auftreten, das man nicht selbst beheben kann, wird schnell geholfen. Im Notfall wäre das Leihrad sogar unkompliziert ausgetauscht worden – ein beruhigendes Gefühl, gerade auf einer mehrtägigen Radreise.
Bereits vor der Tour wurden ausführliche Reiseunterlagen sowie die komplette Hotelliste übermittelt. Am ersten Radtag erfolgte dann die persönliche Übergabe der Räder, verbunden mit einer genauen Erklärung zum Ablauf der gesamten Reise. Dabei gab es auch die Voucher für die inkludierte Fährfahrt nach Aveiro sowie alle wichtigen Informationen zum Radtransfer nach Sintra am fünften Tag.



Überhaupt war die Betreuung vor Ort ausgesprochen herzlich und bemüht. Angefangen bei den beiden sympathischen Mitarbeitern bei der Radübergabe bis hin zu „unserem“ Fahrer Joãobeim Transfer nach Sintra fühlten wir uns gut aufgehoben. Dazu kommt ein eigener Gästebetreuer für die Tour, der bei Fragen oder Problemen jederzeit telefonisch erreichbar ist.

Und natürlich geht es auch um den Komfort so einer Radreise: Abgesehen davon, dass man sich nicht selbst um die Unterkünfte am Weg kümmern muss: Mit Eurobike Radreisen kann man sichergehen, dass sich die Hotels direkt am Radweg bzw. im Stadtzentrum befinden. Vom Gepäckstransport von Hotel zu Hotel gar nicht zu sprechen. Diesen Service nimmt man gerne mit – und gewöhnt sich schnell daran.

Besonders angenehm war auch, dass wir der Routenführung komplett auf die Erfahrung von Eurobike zurückgreifen konnten. Denn eines wurde auf der Reise schnell klar: Die Beschilderung des EuroVelo 1 ist in Portugal praktisch nicht vorhanden. Gerade deshalb macht eine organisierte Tour hier wirklich Sinn. Auch die Auswahl und Buchung der Hotels entlang der Küste selbst übernehmen zu müssen, wäre deutlich aufwendiger gewesen – so konnte man sich einfach aufs Radfahren und Genießen konzentrieren.
Bereits vor Reisebeginn erhält man ein digitales Routenbuch mit vielen praktischen Informationen, Tipps zu den Etappen und Hinweisen zu Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke. Wer lieber klassisch unterwegs ist, kann sich das Ganze auch ausgedruckt bestellen und bequem in die Klarsichthülle der Lenkertasche einschieben.


Besonders praktisch ist allerdings die Eurobike-App. Diese lädt man bereits vor der Reise herunter und hat damit die gesamte Tour immer griffbereit am Smartphone. Zusätzlich gibt es hilfreiche Push-Nachrichten, etwa bei Wetteränderungen oder wichtigen Informationen zur Strecke.
Ich habe mir zusätzlich die GPX-Dateien heruntergeladen und direkt über die Uhr navigiert – das funktionierte ebenfalls problemlos. Die App selbst führt aber sehr zuverlässig durch jede einzelne Etappe: Sie zeigt die Route übersichtlich an, weist rechtzeitig auf Abzweigungen hin, informiert über verbleibende Kilometer und Höhenmeter und navigiert sogar direkt zum jeweiligen Einstiegspunkt der Tagesetappe. Praktisch: Auch Sehenswürdigkeiten entlang des Weges werden direkt in der App erklärt und vorgestellt.
Und natürlich spielen bei so einer Reise auch die Räder eine wichtige Rolle. Wir waren sowohl mit einem klassischen Tourenrad als auch mit einem E-Bike von KTM unterwegs. Das Tourenrad war die PLUS-Variante mit 27 Gängen und bequemem Gel-Sattel. Die Übersetzung war ideal, um angenehm voranzukommen – eine wirklich gute Wahl für alle, die regelmäßig Rad fahren und gerne sportlich, aber entspannt unterwegs sind.

Das E-Bike wiederum machte die Tour für meine Reisebegleitung zur Genussreise. Mit einer Reichweite von bis zu 120 Kilometern war der Akku auf dieser Route ohnehin nie ein Thema. Gerade für weniger geübte Radfahrer oder alle, die die Küstenlandschaft lieber ohne große Anstrengung genießen möchten, ist das E-Bike perfekt geeignet.
Auch die an den Rädern montierten Vaude-Taschen erwiesen sich als äußerst praktisch. Mehr braucht man auf der Strecke eigentlich nicht: Regenjacke und ein warmes Fleece verschwinden in den Radtaschen, persönliche Kleinigkeiten kommen griffbereit in die Lenkertasche.

Für kleinere Pannen befindet sich außerdem Werkzeug direkt in den Taschen. Und wer sich Reparaturen selbst nicht zutraut, ruft einfach die Serviceline an – auch das trägt dazu bei, dass man die Reise angenehm entspannt genießen kann.
Alles in allem also jedem zu empfehlen, der eine Mehrtages-Radtour nicht gerade vor der Haustür plant. Unterwegs habe ich auch einige Radler getroffen, die bereits des Öfteren mit Eurobike Radreisen unterwegs waren und nur von positiven Erfahrungen berichtet haben.
Wer es genauer wissen möchte: meine Erfahrungen mit Eurobike Radreisen
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3. Die Etappen am EuroVelo 1: in 6 Tagen von Porto nach Lissabon (inkl. Radtransfer)
Meine Erfahrungen zur Radtour von Porto nach Lissabon samt Fotos und Tipps für jede einzelne Etappe (inkl. GPX-Download) können in der jeweiligen Etappenbeschreibung nachgelesen werden.
- Tag 1 auf der Radtour von PORTO nach LISSABON: von Porto nach Furadouro 48 Kilometer von Porto nach Furadouro: Tourbericht zu meiner ersten Etappe der Radtour Porto-Lissabon mit Routeninfos, Fotos und meinen persönlichen Tipps. (Werbung)
- Tag 2 auf der Radtour von PORTO nach LISSABON: von Furadouro nach Aveiro40 Kilometer von Furadouro nach Aveiro: Tourbericht zu meiner zweiten Etappe der Radtour Porto-Lissabon mit Routeninfos, Fotos und meinen persönlichen Tipps. (Werbung)
- Tag 3 auf der Radtour von PORTO nach LISSABON: von Aveiro nach Praia de Mira40 Kilometer von Aveiro nach Praia de Mira: Tourbericht zu meiner dritten Etappe der Radtour Porto-Lissabon mit Routeninfos, Fotos und meinen persönlichen Tipps. (Werbung)
- Tag 4 auf der Radtour von PORTO nach LISSABON: von Praia de Mira nach Figueira da Foz50 Kilometer von Praia de Mira nach Figueira da Foz: Tourbericht zu meiner vierten Etappe der Radtour Porto-Lissabon mit Routeninfos, Fotos und meinen persönlichen Tipps. (Werbung)
- Tag 5 auf der Radtour von PORTO nach LISSABON: von Sintra nach Cascais36 Kilometer von Sintra nach Cascais: Tourbericht zu meiner fünten Etappe der Radtour Porto-Lissabon mit Routeninfos, Fotos und meinen persönlichen Tipps. (Werbung)
- Tag 6 auf der Radtour von PORTO nach LISSABON: von Cascais nach Lissabon43 Kilometer von Cascais nach Lissabon: Tourbericht zu meiner sechsten Etappe der Radtour Porto-Lissabon mit Routeninfos, Fotos und meinen persönlichen Tipps. (Werbung)
4. Sehenswürdigkeiten am Weg: die schönsten Abschnitte zwischen Porto und Lissabon
Was von dieser Radreise entlang der portugiesischen Atlantikküste am meisten in Erinnerung bleibt? Ganz klar die spektakuläre Naturkulisse. Vor allem die endlosen Atlantikstrände, die wilden Klippen und die weiten Lagunenlandschaften machen die Strecke zwischen Porto und Lissabon zu etwas ganz Besonderem.

Im Gegensatz zu vielen klassischen Flussradwegen – etwa am Loire Radweg, wo historische Städte, Schlösser und ehemalige Handelszentren den Charakter der Route prägen – steht bei dieser Reise vor allem die Natur im Mittelpunkt. Die Landschaft selbst ist hier die eigentliche Hauptattraktion. Das ständige Spiel zwischen rauem Atlantik, Dünen, Wind, Brandung und Sonnenuntergängen sorgt dafür, dass die Strecke nie langweilig wird.
Trotzdem warten entlang der Route auch einige sehenswerte Orte, die der Reise zusätzliche Höhepunkte verleihen:
Porto
Der perfekte Einstieg in die Radreise. Die charmante Stadt am Douro sollte man sich unbedingt mit ein oder zwei zusätzlichen Tagen versüßen.

Besonders empfehlenswert ist ein Ausflug ins Douro-Tal – inklusive Portweinverkostung natürlich. So beginnt die Reise gleich mit einem echten Portugal-Highlight.
Lissabon
Wie praktisch, dass sich diese Radreise perfekt mit einem zweiten Städtetrip verbinden lässt. Auch wir haben nach der Ankunft noch einen zusätzlichen Tag drangehängt, um die Sehenswürdigkeiten Lissabons in Ruhe zu erkunden.

Gerade nach den Tagen am Atlantik fühlt sich das Finale in Lissabon noch einmal besonders eindrucksvoll an.
Aveiro
Das kleine Lagunenstädtchen, das nicht umsonst als „Venedig Portugals“ bekannt ist, hat uns besonders begeistert.

Vor allem die vielen Jugendstilhäuser, die lebhaften Plätze und die entspannte Atmosphäre machen Aveiro zu einem wunderschönen Zwischenstopp auf der Route. Ein Ort, an dem man gerne länger bleibt als ursprünglich geplant.
Sintra
Nicht zu vergessen die märchenhafte Königsstadt in den Bergen. Auch wenn die Zeit dort meist begrenzt ist, gehen sich ein oder zwei größere Besichtigungen problemlos aus. Wir haben uns für die Quinta da Regaleira mit ihrem berühmten Initiationsbrunnen entschieden – ein Ort wie aus einer anderen Welt.

Einen so beeindruckenden Brunnen bekommt man schließlich nicht alle Tage zu sehen. Aber auch der Pena-Palast war absolut sehenswert – besonders die riesige Parkanlage rundherum. Beim Durchstreifen fühlt man sich stellenweise fast wie mitten im Dschungel.
Cascais
Zum Abschluss wartet schließlich noch das mondäne Urlaubermekka an der portugiesischen Riviera. Cascais versprüht sofort entspanntes Küstenflair und echtes Urlaubsgefühl.

Ein besonderes Highlight ist die wunderschöne Strandpromenade bis Estoril – perfekt, um noch einmal die Seele baumeln zu lassen, bevor die letzte Etappe nach Lissabon führt.
5. Praktische Infos: Tipps für die Routen- und Etappenplanung
Beste Reisezeit für die Radreise von Porto nach Lissabon
Wir waren Ende April unterwegs – und genau dieser Zeitraum fühlte sich perfekt an. Einerseits sind die kräftigen Atlantikstürme, die in den frühen Monaten des Jahres noch auftreten können, meist schon vorbei. Andererseits bleibt einem die oft drückende Sommerhitze erspart, die das Radfahren in den heißesten Monaten deutlich anstrengender machen kann.
Mit dem Wetter hatten wir insgesamt großes Glück: Regen gab es nur an einem einzigen Tag. Und selbst dieser hatte irgendwie seinen Reiz – denn auf den ruhigen Nebenstraßen durch die Dünen waren wir dadurch fast völlig alleine unterwegs.


Ein kleiner praktischer Hinweis: Einzelne Abschnitte am ersten Tag führen über Holzstege entlang der Dünen und Lagunen. Diese können bei Nässe rutschig werden – hier fährt man besser etwas vorsichtiger.
Was man an Portugals Westküste allerdings nie ganz unterschätzen sollte, ist der Wind. Gerade an den offenen Küstenabschnitten kann es mitunter ordentlich blasen. Wir selbst sind glücklicherweise weitgehend verschont geblieben, aber etwas Wind gehört am Atlantik natürlich immer dazu.
Zeit für die Strände einplanen
Gerade die vielen Strände entlang der Route machen einen großen Teil des besonderen Atlantikgefühls aus. Deshalb lohnt es sich, genügend Zeit für kleine Strandspaziergänge oder entspannte Pausen am Meer einzuplanen. Genau dafür sind die eher kurzen Etappen dieser Reise ideal.

Ende April gab es zwar noch nicht durchgehend klassisches Badewetter, trotzdem waren die Strände – besonders weiter südlich Richtung Cascais und Lissabon – bereits gut besucht. Das Klima wird dort spürbar milder und angenehmer als im Norden Portugals.
Tipps für die einzelnen Etappen
Grundsätzlich findet man entlang der Strecke fast jeden Tag regelmäßig kleine Orte mit Einkehrmöglichkeiten, Cafés oder Restaurants.



Nur auf der vierten Etappe sollte man etwas vorausplanen: Dort führt ein längerer Abschnitt rund 20 Kilometer durch die Dünenlandschaft, ohne größere Orte oder Versorgungsmöglichkeiten dazwischen. Ausreichend Wasser und eine kleine Jause mitzunehmen, ist hier definitiv keine schlechte Idee.
Für einige Orte sollte man sich bewusst etwas mehr Zeit nehmen:
- Porto und Lissabon: Für beide Städte lohnt sich mindestens ein zusätzlicher Tag für Sightseeing und entspanntes Erkunden.
- Aveiro: Am besten möglichst früh ankommen, damit genug Zeit für das Erkunden der Altstadt und seiner Kanäle bleibt.
- Sintra: Dort zahlt es sich aus, erst spät loszuradeln. Allein die Quinta da Regaleira samt Gartenanlagen und der Pena-Palast können locker einen halben Tag füllen.
Die Portugiesen und die Sprache
Was die Reise zusätzlich angenehm macht: Die Menschen in Portugal sind unglaublich freundlich und hilfsbereit. Wenn man Hilfe braucht, findet sich fast immer jemand, der Englisch spricht und gerne weiterhilft. Insgesamt fühlt sich das Reisen hier sehr unkompliziert und entspannt an.
Mein Fazit der Radreise von Porto nach Lissabon
Das ist wohl das Schönste dieser Radtour: Es geht hier weniger um sportliche Leistung oder darum, möglichst viele Kilometer abzuspulen. Vielmehr ist es eine Tour zum Staunen, Durchatmen und Genießen.
Eine Reise, bei der der Atlantik ständig präsent ist. Spätestens bei den Sonnenuntergängen über dem Meer versteht man, warum diese Küste so viele Menschen begeistert.

Herzlichen Dank an Eurobike Radreisen für die Einladung zu dieser traumhaften Radtour von Porto nach Lissabon! (Werbung)
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