Tag 3 auf der Radtour von PORTO nach LISSABON: von Aveiro nach Praia de Mira

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40 Kilometer von Aveiro nach Praia de Mira: Tourbericht zu meiner dritten Etappe der Radtour Porto-Lissabon mit Routeninfos, Fotos und meinen persönlichen Tipps. (Werbung)


Tag 3 der Radtour Porto-Lissabon

  • Eindeutiges Highlight dieser Tour ist das kleine Küstenstädtchen Costa Nova mit seinen buntgestreiften Strandhäusern – ein echter Hingucker, bei dem noch jeder stehenbleibt.
  • Danach führt die Strecke auf einer Schotterpassage entlang eines Kanals, danach am Rand des Dünenwalds bis nach Praia da Mira, einem beschaulichen Küstenort mit schönem Sandstrand.

Die Facts

Die Strecke von Aveiro nach Praia de Mira war meine dritte Etappe auf der Radreise von Porto nach Lissabon mit Eurobike Radreisen.
Allgemeine Tipps für die Planung der Gesamttour habe ich in diesem Artikel zusammengefasst.


Streckenprofil

Streckenlänge: 40 Kilometer
Höhenprofil: 50 Höhenmeter
GPX-Datei: Download per Rechtsklick hier.
Hinweis zur Dauer: Gefahren mit dem Tourenrad, sehr viele Fotostopps am Weg eingelegt.


Karte dieser Etappe der Radtour Porto – Lissabon

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Die Radreise Porto – Lissabon im Package

Die sechstägige Route von Porto nach Lissabon (insgesamt 8 Tage inkl. An- und Abreise) kann bei Eurobike Radreisen unter diesem Link gebucht werden.
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Von Aveiro nach Costa Nova

Wie schon am Vortag stehen auch heute zunächst wieder rund zehn Kilometer durch das Stadtgebiet von Aveiro an – vorbei an den Salzgärten und dem Hafengelände, an dem wir erst gestern vorbeigeradelt sind. Danach geht es weiter Richtung Süden. Gleich zu Beginn überqueren wir auf der großen Ponte da Praia da Barra erneut die Ria de Aveiro, die weitläufige Lagunenlandschaft, die diese Region so besonders macht.

Den Leuchtturm von Aveiro haben wir bereits gestern bei der Einfahrt gesehen: Mit seinen 62 Metern ist er der höchste Leuchtturm Portugals. Von hier könnte man auch einen Abstecher zur Praia da Barra machen, doch wir bleiben auf der Route und radeln weiter bis nach Costa Nova. Und ja – dieser Ort hat definitiv eine längere Pause verdient.

Praia de Costa Nova

Zuerst zieht es uns allerdings direkt an die Praia de Costa Nova. Der Sandstrand leuchtet beinahe weiß in der Sonne, dazu gesellen sich ein paar entspannte Beachbars mit bestem Blick auf die endlose Küstenlinie. Dieser Strand ist definitiv einer jener Orte, an denen man eigentlich viel länger bleiben möchte.

  • Praia de Costa Nova
  • Praia de Costa Nova
  • Praia de Costa Nova
  • Praia de Costa Nova
  • Praia de Costa Nova

Das eigentliche Highlight von Costa Nova sind jedoch die berühmten bunt gestreiften Strandhäuschen, sogenannte Palheiros. Sie reihen sich entlang der Lagunenseite aneinander und machen den kleinen Ort unverwechselbar.

Palheiros Strandhäuser Costa Nova Portugal

Man kann sich kaum sattsehen an den farbenfrohen Holzhäuschen, die einst den Fischern als Lager- und Geräteschuppen dienten.

Mit etwas Glück entdeckt man hier auch kleine Szenen aus dem Alltag, etwa eine ältere Dame, die gerade ihren Papagei – selbstverständlich in einem farblich passend gestrichenen Käfig – hinaus auf die Veranda ihres ebenso bunt bemalten Strandhäuschens zum Sonnenbaden stellt.

Zum Ensemble passt auch das Bodenmosaik entlang der Promenade, das mit Fischmotiven gestaltet wurde. Und natürlich gönnen auch wir uns hier ein gutes Eis und genießen für einen Moment dieses perfekte Urlaubsgefühl.

Tipp: Nicht nur die Häuserreihen direkt an der Promenade bewundern, sondern ruhig auch einen Blick in die kleinen Gassen der zweiten Reihe werfen. Dort finden sich noch ältere, nicht renovierte Palheiros, die einen Eindruck davon vermitteln, wie die traditionellen Strandhäuschen ursprünglich aussahen.

Schon bei der Einfahrt nach Costa Nova ist uns eines der historischen Palheiros aufgefallen, das mit dem portugiesischen Politiker und Schriftsteller José Estêvão verbunden ist, der die Region im 19. Jahrhundert regelmäßig besuchte.

Von Costa Nova nach Praia de Mira

Mehrere Kilometer lang führt der Weg noch direkt an der Lagune entlang, bevor wir über eine Brücke auf die andere Uferseite wechseln. Dort wartet ein etwa sechs Kilometer langer Abschnitt auf einem fein geschotterten Feldweg.

Wer möchte, kann alternativ auch auf der Straße bleiben. Wir sehen unterwegs eine Gruppe Rennradfahrer, die sich offenbar für den besseren Asphalt entschieden hat. Der Schotterweg ist allerdings gut zu fahren – und landschaftlich deutlich reizvoller.

Erst hier entdecken wir erstmals die Beschilderung des EuroVelo 1, auf dem wir uns entlang der Atlantikküste bereits die ganze Zeit bewegen, ohne zuvor eine einzige Markierung gesehen zu haben.

Auf diesem Abschnitt zeigt sich die Landschaft wieder besonders naturbelassen. Auch dieser Teil der Lagune gehört zu den Natura-2000-Zonen entlang unserer Route. Der Blick schweift über das Wasser, Vögel zwitschern im Schilf, daneben geben kleine Felder und Hausgärten Einblicke in den ruhigen Alltag der Region.

Mal tuckert ein Traktor vorbei, mal zieht ein Rasenroboter seine Bahnen. Und am Wegesrand blühen – wie schon zuvor – wieder wilde Callas.

  • Ria de Aveiro
  • Ria de Aveiro
  • Ria de Aveiro
  • wilde Callas
  • Einkehr Radtour

Als nächstes folgt ein Stück auf Landstraßen mit eigenem Radstreifen. Für eine kurze Trinkpause legen wir beim „Flor do Canal“ einen Stopp ein, das sich direkt an der Route anbietet.

Wenig später rollen wir am Rand eines Dünenwaldes entlang weiter Richtung Praia de Mira – wieder liegt der Duft von Eukalyptus in der Luft.

Der nette Küstenort hat sich einst aus einem kleinen Fischerdorf entwickelt und wirkt heute wie ein entspannter Urlaubsort, ohne seinen ursprünglichen Charme verloren zu haben. Besonders nett ist die Lagoa da Barrinha, die ruhige Süßwasser-Lagune direkt hinter dem Atlantikstrand, die sich – neben dem Strand – für ausgedehnte Spaziergänge eignet.

Natürlich wartet auch in Praia de Mira wieder der typische feine, helle Sandstrand auf uns. Holzstege führen durch die Dünen ans Meer, dazu kommen die bekannten Palheiro-Strandhäuschen, die man entlang dieser Küste immer wieder entdeckt.

  • Praia de Mira Sandstrand
  • Praia de Mira Sandstrand
  • Praia de Mira Sandstrand
  • Palheiro Kirche Praia de Mira
  • Palheiro Kirche Praia de Mira
  • Palheiros Museum Praia de Mira

Besonders nett: eine kleine Kirche im Stil dieser bunt gestreiften Häuschen direkt an der Strandpromenade. Alles in allem eine kleine Idylle, in der man sogar ein Museum zum traditionellen Fischfang in der Region besuchen kann.

Eine perfekte Szenerie, um einen traumhaften Sonnenuntergang in Praia de Mira zu erleben.

Meine Tipps für diese Etappe der Radtour Porto – Lissabon

  • In Costa Nova zahlen sich zwei Stopps aus: sowohl an der der Lagune zugewandten Promenade mit ihren hübschen Strandhäusern als auch am wunderschönen Sandstrand dahinter. Dieser Stopp hat sich genügend Zeit verdient.
  • Anstelle der geschotterten Passage kann man die Route über die Landstraße wählen– vor allem dann sinnvoll, wenn man noch einmal zu den hinter den Dünen liegenden Stränden durchstechen möchte.
  • Auch in Praia de Mira haben wir einen schönen Strand vorgefunden, der wie perfekt für einen abendlichen Spaziergang da lag.

Übernachtungstipp auf dieser Etappe der Route Porto – Lissabon: das Macarico Beach Hotel

Das Macarico Beach Hotel* hat seinen Namen mehr als verdient: erste Reihe fußfrei hat man hier vom Balkon des Zimmers besten Blick auf den Strand. Das lichtdurchflutete Zimmer in hellen Pastelltönen verströmt

  • Macarico Beach Hotel
  • Macarico Beach Hotel
  • Macarico Beach Hotel
  • Macarico Beach Hotel
  • Macarico Beach Hotel
  • Macarico Beach Hotel
  • Macarico Beach Hotel

Sommer-Sonne-Strand-und-Meer-Feeling vom Feinsten, dazu kommen ein einladender Aufenthaltsraum und Wellness-Bereich. Sehr urlaubertauglich!

Mehr zur Radtour Porto – Lissabon

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