Von EGER nach MARIENBAD: eine Radtour durch ein verträumtes Stückchen Land
55 Kilometer, die von der Geschichte des Egerlands erzählen und mit einem bezaubernden Abschluss locken: Radeln zwischen Eger und Marienbad. (Werbung)
Der Besuch des böhmischen Bäderdreiecks ist geplant? Dann warum nicht die Region aktiv erkunden – zum Beispiel bei einer Radtour von Eger nach Marienbad?
Warum? Ganz einfach: Weil die Route durch verträumte Dörfer führt, die noch an das Egerland von einst erinnern. Dazu erfährt man viel über die Grenzgeschichte der letzten Jahrzehnte. Aber vor allem gibt es schöne Stopps am Weg, viel Ruhe und Natur – und einen wunderschönen Abschluss in der Kurstadt Marienbad. Kann man es bei einem Radausflug schöner treffen?
2. Die Highlights
3. Von Eger nach Marienbad: Radtour-Geheimtipp mit vielen Entdeckungen
Meine Tipps für die Radroute von Eger nach Marienbad: An- und Rückreise, einkehren, übernachten
Radeln im historischen Egerland: viel Geschichte, aber auch viele schöne Plätze
Radeln zwischen Eger (Cheb) und Marienbad (Mariánské Lázně) – warum eigentlich nicht? Unterwegs geht es durch das historische Egerland, und zum Abschluss winkt Marienbad.
Am Wegesrand begegnen einem schöne Egerländer Fachwerkhäuschen, die bis heute die kleinen Orte prägen. Auch die Wallfahrtskirche Maria Loreto liegt an der Strecke und ist im einstigen Grenzraum wieder zugänglich.


Durch die Natur des Kaiserwalds geht es weiter nach Marienbad, wo sich gleich von oben der erste Blick auf die von Wäldern eingerahmte Stadt eröffnet.
Alles in allem eine tolle Tour mit vielen schönen Eindrücken – und eine andere Art, die Gegend um Marienbad kennenzulernen.
Die Tour nach Marienbad ist eine von drei Radtouren, die ich im böhmischen Bäderdreieck mit Štěpán Karel Odstrčil, Ethnograf und Kurator am Museum Cheb, unternommen habe.

Der Klassiker ist natürlich die Radtour am Egerradweg von Eger nach Karlsbad. Schön zu Radeln ist auch eine grenzüberschreitende Rundtour von Eger nach Waldsassen.
Weitere schöne Orte in der Region gibt es in meinen Ausflugstipps zum böhmischen Bäderdreieck nachzulesen. Zu den einzelnen Kurstädten habe ich ebenfalls einige Tipps zusammengestellt: Sehenswürdigkeiten in Karlsbad, Sehenswürdigkeiten in Marienbad und Sehenswürdigkeiten in Franzensbad.
Mehr zum böhmischen Bäderdreieck
Weitere Touren und sehenswerte Stopps am Weg: Radeln im tschechischen Bäderdreieck
1. Die Route von Eger nach Marienbad
Die Route führt nicht direkt von Eger (Cheb) nach Marienbad. Unterwegs liegen viele schöne Orte und Sehenswürdigkeiten, die sich mit kleinen Umwegen mitnehmen lassen – so zum Beispiel die Wallfahrtskirche Maria Loreto.

Auch ein Abstecher zum Egerländer Bauernhof Miltigau zahlt sich aus: Dort gibt es Einblicke in die Lebens- und Arbeitsweise des historischen Egerlands.
Über Schloss Königswart, die Sommerresidenz von Fürst Metternich, führt die Route weiter durch den Kaiserwald nach Marienbad. Zurück geht es mit dem Zug.
Streckenprofil der Radroute zwischen Eger und Marienbad
Länge: 55 Kilometer
Höhenprofil: 640 Höhenmeter
GPX-Datei: Download per Rechtsklick hier.
Hinweis zur Dauer: Gefahren mit dem E-Bike, sehr viele Fotostopps am Weg eingelegt
Karte der Radroute zwischen Eger und Marienbad
–> durch Klick aktivieren (die Höhenmeter-Kurve lässt sich extra einblenden)
Streckenbeschaffenheit & Beschilderung der Radroute zwischen Eger und Marienbad
Diese Tour vereint mehrere Radtouren, so z.B. Route 361 rund um Maria Loreto und Route 2135, auf die man bei Schloss Königswart einsteigt. Für die Gesamtroute daher am besten meine GPX-Datei herunterladen (siehe oben im Kasten).

Der Weg führt über wenig befahrene Landstraßen, vorbei an Feldern und durch Waldstücke. Dort kann der Untergrund stellenweise unbefestigt sein.
In der von mir gefahrenen Richtung steigt die Strecke sanft an, vor allem auf der zweiten Hälfte ab Miltigau. Natürlich lässt sich die Tour auch umgekehrt fahren.
2. Die Highlights der Radroute zwischen Eger und Marienbad
- Die Tour beginnt in Eger, der alten Reichsstadt, und klingt in Marienbad aus. Der traditionsreiche Kurort ist ein schöner Abschluss nach einem Tag auf dem Rad.
- Dazwischen öffnet sich immer wieder der Blick ins Grenzland: auf eine Region, deren Geschichte lange vom Austausch zwischen Böhmen und Bayern geprägt war.
- Auch Maria Loreto liegt am Weg: eine der Wallfahrtskirchen, die heute wieder von Pilgern aus beiden Ländern besucht wird.
- In den kleinen Orten fallen vor allem hübsche Egerländer Fachwerkhäuser ins Auge. Auf dem Bauernhof in Miltigau (Milíkov) gibt es Einblicke in die Geschichte und Kultur des historischen Egerlands.
- Ein weiterer Halt ist Schloss Königswart. Fürst Metternich nutzte das klassizistische Schloss als Sommerresidenz; heute liegt es inmitten eines schönen Parks.
- Mit einem verlassenen jüdischen Friedhof wartet am Weg eine unerwartet idyllische, aber auch berührende Sehenswürdigkeit.
- Zum Schluss führt die Route durch ein langes Stück alte Allee durch den Kaiserwald.
- Von einer Aussichtswarte das erste Mal auf Marienbad zu blicken, war ein besonders schöner Augenblick auf dieser Radtour.
3. Von Eger nach Marienbad: Radtour-Geheimtipp mit vielen Entdeckungen
Die Radtour beginnt in Eger, dem heutigen Cheb. Gleich am Marktplatz wartet das berühmte „Stöckl“ (Špalíček): eine Reihe von Fachwerkhäusern aus dem 13. Jahrhundert, die den Platz prägen. Für einen Sehenswürdigkeiten-Rundgang durch Eger sollte man sich auf jeden Fall etwas Zeit nehmen.

Hat man die Stadt hinter sich gelassen, geht es an einer alten Bahntrasse in Richtung Süden. Die Strecke wurde nach dem Zweiten Weltkrieg abgebaut, doch Markierungen erinnern noch an ihren Verlauf. Auch alte bayerische Bahnwärterhäuschen sind erhalten. Hier verläuft die Route unmittelbar an der Grenze. Von hier aus könnte man auch dem Radweg ins bayerische Waldsassen folgen.


Wir bleiben aber im tschechischen Grenzland, wo uns unser erster Stopp zur Wallfahrtskirche Maria Loretoführt, die malerisch auf einer kleinen Anhöhe liegt. Am Weg dorthin radeln wir an Schloss Altkinsberg (Starý Hrozňatov) mit seinem dunklen Bergfried vorbei – ein erster Hingucker auf dieser Radroute von Eger nach Marienbad.


Maria Loreto in Altkinsberg ist definitiv einen Besuch wert: Im 17. Jahrhundert gründeten die Jesuiten hier eine bedeutende Wallfahrtsstätte, die Zur Zeit des Kommunismus zerstört wurde, da sie im Grenzstreifen lag; später baute man sie wieder auf.

Rund um die Kirche ist der Kreuzweg sehenswert, der auf 29 Stationen zum Heiligen Grab führt. Maria Loreto gehört zusammen mit Maria Kulm und der Dreifaltigkeitskirche im bayerischen Kappl zu den Stationen der barocken Sakrallandschaft des historischen Egerlandes. Die vierte Station, die Wallfahrtskirche St. Anna bei Eger, wurde leider zerstört.



Hinter den Mauern verbirgt sich ein besonderes Kleinod: die Loretokapelle, eine detailgetreue Nachbildung der Santa Casa im italienischen Loreto. Im Inneren wird die Schwarze Madonna verehrt. Rund um die Kapelle führt ein stimmungsvoller Kreuzgang.
Von der Anhöhe bei Maria Loreto lässt sich diese historische Region gut überblicken. Der Blick reicht nach Norden zum Ascher Zipfel, dem westlichsten Punkt Tschechiens, und zum Elstergebirge auf dem Gebiet der ehemaligen DDR.


Westlich und südwestlich liegen auf bayerischer Seite der Oberpfälzer Wald bzw. Böhmerwald. Am Horizont im Nordosten zeichnet sich das Erzgebirge ab, im Osten der Kaiserwald, der Karlsbad und Marienbad verbindet.
Eine Gegend voller Geschichte – und zugleich eine verträumte Bilderbuchlandschaft, durch die der Weg nun weiterführt. Wälder wechseln sich mit Fischteichen und Feldern ab, und auf der Strecke ist wenig los.


Die Nähe zum früheren Grenzstreifen und zum Český les, dem Böhmischen Wald, bleibt spürbar. Nördlich des bei uns bekannteren Böhmerwalds (Šumava) begleitet er die Grenze zwischen Deutschland und Tschechien und bildet einen Teil der grünen Lunge Europas.



Auch das ländliche Leben zeigt sich immer wieder am Weg: Schafe und Pferde grasen auf den Wiesen, dazwischen zeigen alte Egerländer Fachwerkhöfe ihre ganz eigene Architektur.
In Taubrath (Doubrava) fällt es besonders schwer, einfach weiterzuradeln. Zuerst kommt ein Teich in Sicht, dahinter stehen die Häuser mit ihren rot-blauen Fachwerkmustern – Dorfidylle pur, in einem Dorf, das seine alten traditionellen Strukturen besonders gut erhalten konnte.
Weiter geht es nach Lindenhau (Lipová u Chebu). Dort führt der Weg durch eine Bahnunterführung, in der mit dem Rad ein paar Stufen zu überwinden sind.

Anschließend geht es nach Unterlosau und Oberlosau (Dolní und Horní Lažany) weiter. Gerade in Unterlosau zeigt sich noch einmal besonders schön die Egerländer Fachwerkarchitektur.




Ein weiteres Beispiel wartet in Konradsgrün (Salajna), rund 300 Meter abseits der Route: Zunächst geht es an einer Glashütte vorbei, bevor eine alte Egerländer Fachwerk-Mühle auftaucht, in der sich sogar übernachten lässt.

Die Höfe reihen sich hier entlang des Bachlaufs auf. Zu jedem gehörten Wald und Ackerland – eine Anordnung, wie sie auch für manche mittelalterlichen Dörfer aus der Zeit der Ostsiedlung typisch war. Von hier kehren wir wieder zur Route zurück.


Spätestens jetzt ist die Neugier auf die Kultur und Geschichte des Egerlands geweckt – und damit der richtige Moment für einen Stopp im Museum in Miltigau (Milíkov) an der historischen Grenze des Egerlands, das ursprünglich nur das Gebiet rund um die Stadt Eger umfasste. Schon der Ort selbst ist mit seiner hübschen Kirche und dem Dorfbach einen Halt wert.

Sehenswert ist aber vor allem ein Bauernhof, der Anfang der 2000er-Jahre in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt und seit 2021 als Museum dient.
Der typischen Egerländer Höfe entstanden meist in der zweiten Hälfte des 18. oder in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Zum Museum gehören Schupfen und Stadel aus den 1780er-Jahren sowie ein Wohnstallhaus, das vermutlich im Jahr 1805 entstand.



Im Inneren des Freilichtmuseums erfährt man einiges über die damalige Wohn- und Arbeitsweise – und von Egerländer Besonderheiten wie dem Huasnoantoutara, den „Hosenantuer“. Der Name bezeichnet eigentlich nur den Knopf, mit dem die Lederhose an den Hosenträgern befestigt wurde. Bis zu fünf Zentimeter groß, oft achteckig und mit einer Rosette verziert, ist er heute ein Symbol der Egerländer Identität und der Vertriebenen.





Hinter Miltigau führt die Route durch Felder und Wälder nach Amonsgrün (Úbočí), wo einst eine Burg stand. Neben dem Teich wartet dort eine unerwartete Sehenswürdigkeit: ein alter jüdische Friedhof, der zwischen Vogelgezwitscher und Moosboden eine besondere Atmosphäre versprüht.
Im Egerland lebten einst jüdische Familien, die unter anderem auf den Gütern Fürst Metternichs tätig waren. Als die rechtlichen Beschränkungen für jüdische Menschen im Habsburgerreich im 19. Jahrhundert nach und nach fielen, eröffneten sich neue Möglichkeiten:


Viele zog es in andere Städte, wo einige als Badeärzte oder Hoteliers Karriere machten – manche Namen wurden später auch in Österreich bekannt. Der jüdische Friedhof ist gut erhalten, obwohl die letzten Grabinschriften aus dem 19. Jahrhundert stammen. Kleine Steine auf den Grabplatten zeugen davon, dass dieser stille Ort bis heute besucht wird.
Nun umfahren wir einen alten Militärschießplatz aus der Habsburgerzeit. Deshalb führt die Route über Untersandau (Dolní Žandov). Für wenige Minuten verläuft sie nach dem Ort an einer stark befahrenen Straße (das Stück am besten auf der Wiese daneben radeln).


Nach ein paar hundert Metern zweigt der Weg nach links ab und führt wieder auf eine Landstraße. Hier ist etwas mehr Verkehr als an den ruhigen Abschnitten zuvor, denn die Straße dient als Zufahrt zu Schloss Königswart (Kynžvart).
Das Schloss erreichen wir über den Kurpark von Bad Königswart (Lázně Kynžvart), dessen Bäche und Brücken die Teiche verbinden. Der Kurort gehört ebenfalls zum tschechischen Bäderdreieck; behandelt werden hier allerdings ausschließlich Kinder.


Schloss Königswart (Kynžvart) diente Fürst Metternich einst als Sommerresidenz – ein klassizistisches Gesamtkunstwerk. Im Inneren befinden sich eine der wertvollsten Schlossbibliotheken Böhmens und ein einzigartiges Kuriositätenkabinett, in dem unter anderem ägyptische Mumien zu sehen sind.

Marienbad ist nun schon nahe, doch das letzte Stück hat es noch einmal in sich. Statt auf direktem Weg geht es für uns nun den Kaiserwald. Eine letzte Steigung führt durch die historische Allee, die einst Königswart und Marienbad verband.


Heute trägt sie den Namen Allee der Freiheit. Über 3,3 Kilometer hinweg wird sie von rund 400 Bäumen gesäumt, die Anfang des 20. Jahrhunderts gepflanzt wurden.
Auf der Allee folgen wir nicht den nach rechts abzweigenden Schildern nach Marienbad, sondern radeln weiter in Richtung Forsthaus Schanz (Hájovna Valy). Hier sollte man nicht den Abzweiger zum Aussichtspunkt Karola verpassen, da der Weg kaum ausgeschildert ist: die GPX-Route (siehe oben) hilft bei der Orientierung.


Marienbad ist von drei Seiten von Wäldern eingerahmt, was man von diesem Punkt aus gut erkennen kann. Von hübschen Holzpavillon eröffnet sich ein besonders schöner Blick auf die Stadt. Er wurde 1875 errichtet und ist nach Königin Carola von Sachsen benannt. Nachdem der ursprüngliche Pavillon Ende der 1950er-Jahre verschwunden war, entstand 2005 an seiner Stelle ein neuer.
Von hier oben reicht der Blick über die prachtvollen Häuser und Hotels Marienbads. Am rechten Rand fällt das lachsfarbene Hotel Stern (Hotel Hvězda) auf, gleich daneben das frühere Hotel Weimar, heute Hotel Kavkaz. Beide prägen den Goetheplatz.

Nun rollen wir nur noch mehr in die Stadt, vorbei an der Waldquelle, deren mineralhaltiges Wasser besonders auffällig gefärbt ist.



Nach der anstrengenden Radtour bietet sich eine Einkehr im Restaurant U Opata an. Seinen Namen verdankt es Abt Reitenberger, dem Gründer Marienbads. Übrigens ein kleiner Tipp für alle, die nicht nur kulinarisch, sondern auch optisch beim Anblick der zubereiteten Köstlichkeiten verwöhnt werden möchten. Obwohl das Restaurant nur einen Steinwurf von der Hauptkolonnade entfernt liegt, geht es hier deutlich ruhiger zu als im belebten Kurzentrum.
Anschließend drehen wir noch eine Runde vorbei an den Kolonnaden und Quellen Marienbads. Wie sich so ein Altstadt-Rundgang gestalten lässt und was es dabei zu sehen gibt, beschreibe ich in einem eigenen Artikel. Mit dem Rad bietet sich außerdem ein Abstecher zur Ferdinandquelle an, die außerhalb des historischen Zentrums liegt.




Den Ausklang der Radtour bildet ein Besuch im Pivovar Kronl – ein heißer Tipp, nicht zuletzt, weil hier auch viele Einheimische einkehren. Neben Lagerbieren kommen besondere Sorten wie Roggenbier ins Glas.



Das Craftbier wird unfiltriert und unpasteurisiert ausgeschenkt. So lässt sich ein abwechslungsreicher Tag auf dem Rad genussvoll beenden!
Mehr zu Marienbad
Idyllische Lage – und auch sonst ein Traum: ein Sehenswürdigkeiten-Rundgang durch Marienbad
Gut zu wissen: meine Tipps für die Radtour von Eger nach Marienbad
Anreise und Rückreise
Die Tour habe ich in Eger (Cheb) begonnen, anschließend bin ich mit dem Zug zurückgefahren – das hat gut funktioniert. Im EuroCity gibt es eigene Fahrradabteile; die Sitzplätze liegen direkt daneben, sodass das Rad während der Fahrt in der Nähe bleibt.
Auch grenzüberschreitende Bahnfahrten sind in der Region unkompliziert. Mit dem EgroNet-Ticket lässt sich an einem Tag das Vierländereck aus Bayern, Böhmen, Sachsen und Thüringen erkunden. Pro Person kann ein Fahrrad kostenlos mitfahren, solange ausreichend Platz vorhanden ist. Mehr Infos hier.
Parkmöglichkeiten in Eger findet man hier.
Weitere Tipps zum Radfahren in Tschechien
Wer ohne eigenes Rad unterwegs ist, kann bei den Tschechischen Bahnen (České dráhy) an mehreren Bahnhöfen in der Region ein Fahrrad ausleihen, darunter in Eger (Cheb) und Marienbad. Die Räder kann man vorab über ČD Bike reservieren.
Für die Routenplanung ist Mapy in Tschechien sehr praktisch. Der Routenplaner zeigt nicht nur die jeweilige Route, sondern auch Sehenswürdigkeiten und weitere Ausflugsziele entlang der Strecke.
Wer mit dem E-Bike unterwegs ist, kann am Dorfplatz von Miltigau (Milíkov) den Akku laden. Dort gibt es eine Ladestation mit mehreren Anschlüssen.
Einkehren zwischen Eger und Marienbad
- Mitten am Marktplatz von Eger (Cheb) ist das Restaurace Hvězda eine gute Adresse: eine coole Location und gute Küche direkt im Herzen der Stadt.
- In Taubrath (Doubrava) bietet sich eine Einkehr im Hostinec na Doubravě an.
- Gute tschechische Hausmannskost gibt es in Miltigau (Milíkov) in der Hospůdka U Tří čápů.
- In Marienbad haben wir im U Opata eingekehrt. Die Gerichte waren liebevoll angerichtet und schmeckten ausgezeichnet – ein rundum gelungener Abschluss der Tour.
- Zum Ausklang passt auch der Pivovar Kronl in Marienbad perfekt. Er liegt nur einen Katzensprung vom Bahnhof entfernt und serviert unter anderem unfiltriertes Craft-Bier.
Übernachtungstipp für die Region
Ausgangspunkt für all meine Radtouren war das Hotel Barbarossa* in Eger (Cheb), ein bodenständiges Haus mit schlichtem Komfort, das mit allem ausgestattet ist, was für einen Aufenthalt nötig ist. Für Radler ist vor allem die Penzion Na Svahu* zu empfehlen, die einen eigenen Unterstellplatz für Räder besitzt.
*Affiliate Link. Für eine Buchung über diesen Link (die Kosten bleiben natürlich gleich!) erhalte ich eine kleine Provision, die 1:1 in die Betreuung meines Blogs fließt. Danke für deine Unterstützung!
Herzlichen Dank an die Region Karlsbad für die Einladung zu diesem schönen Aufenthalt im tschechischen Bäderdreieck! (Werbung)
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